Leitner: Zukunftsfonds, NÖ-Sanierungsgesellschaft und Landes-Konjunkturpaket zur Stützung des Arbeitsmarktes und des Wirtschaftsstandorts Niederösterreich

Finanzkrise schlägt in Arbeitsmarktkrise um; Immer mehr Unternehmen sprechen von Stellenabbau aufgrund zurückgehender Aufträge

St. Pölten, (SPI) - "Leider stehen wir im Zuge der internationalen Finanzkrise bereits kurz vor oder bereits in einer nachhaltigen Konjunkturkrise und vor allem einer Krise des Arbeitsmarktes. Die Auswirkungen sind in ihrer Dimension noch gar nicht abschätzbar, aber leider sprechen immer mehr Unternehmen bereits offen von Stellenabbau und Entlassungen", weist NÖ-Landeshauptmann-Stellvertreter Dr. Sepp Leitner auf die zunehmend an ihn herangetragenen besorgniserregenden Nachrichten aus der Wirtschaft hin.****

Leitner setzt auf rasche Gegenmaßnahmen um den NÖ-Arbeitsmarkt und den Wirtschaftsstandort zu stützen. "Initiativen dazu haben die NÖ-Sozialdemokraten bereits entworfen. Mit einem Zukunftsfonds sollen wichtige Infrastrukturprojekte, wie beispielsweise überbetriebliche Lehrwerkstätten, Schulen, Kindergärten und anderen kommunalen Einrichtungen in den Städten und Gemeinden vorfinanziert und vorgezogen werden. Mit der ebenso von der SPNÖ geforderten Schaffung einer NÖ-Sanierungsgesellschaft (NÖSG) sollen Firmen, die im Zuge der Krise vielleicht ins Wanken kommen oder von der Schließung bedroht sind, unterstützt werden und damit die Arbeitsplätze gesichert werden. Erhöht werden müssen jedenfalls auch die Förderungen für Arbeitsstiftungen", so Leitner.

Ebenso drängt der SPNÖ-Chef auf ein landeseigenes NÖ-Konjunkturpaket. "Es nützt überhaupt nichts, auf ohnehin bereits laufende Ausbaumaßnahmen bei Straße und Schiene, wie den Ausbau der Westbahn, die A5 oder den Bau einer neuen Donaubrücke, hinzuweisen. Diese Projekte laufen seit langem und werden keine zusätzlichen Arbeitplätze schaffen. Was wir brauchen sind Maßnahmen im eigenen Wirkungsbereich. Anzusprechen sind beispielsweise Vorhaben beim Hochwasserschutz, bei Landesstraßen, Spitälern, Landesheimen, sozialen Einrichtungen, Berufsschulen, Bezirkshauptmannschaften, Kultureinrichtungen und auch im kommunalen Wohnbau. Hier gäbe es ein großes Potential für Tausende zusätzliche Arbeitplätze und auch für die dringend notwendigen Aufträge für die Wirtschaft", so LHStv. Sepp Leitner abschließend.
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