"profil": Unmut über Schüssel

Resolution der Klubmitarbeiter wegen Verschlechterung der Arbeitsbedingungen" und mangelnder "Gleichbehandlung der Abgeordneten"

Wien (OTS) - Wie das Nachrichtenmagazin "profil" in seiner Montag erscheinden Ausgabe berichtet, sorgt die Wahlniederlage der ÖVP nun für ein Nachbeben im Parlamentsklub. Obwohl der ÖVP-Klub aufgrund des Wahlergebnisses mehr als 500 Quadratmeter Bürofläche verliert, bestehen laut "profil"-Informationen ÖVP-Spitzenpolitiker wie Noch-Klubobmann Wolfgang Schüssel oder der scheidende Wirtschaftsminister Martin Bartenstein auch als einfache Abgeordnete auf repräsentative Räumlichkeiten. Deswegen sollen nach Plänen der Klubführung parlamentarische Mitarbeiter von ÖVP-Abgeordneten ihre Büros im dritten Stock des Palais Epstein neben dem Parlament räumen. In einer Resolution an Schüssel und Parteiobmann Josef Pröll protestieren die Klub-Mitarbeiter gegen die "Verschlechterung der Arbeitsbedingungen". Für besonderen Ärger sorgt "profil" zufolge, dass der Raumbedarf der scheidenden ÖVP-Spitzen im Palais Epstein "weit über jene Bürofläche hinausgeht, die Abgeordnete im Hauptgebäude zur Verfügung haben". Laut der "profil" vorliegenden Resolution sei "der Unmut einiger Abgeordneter deshalb entsprechend groß, weil die Gleichbehandlung aller Abgeordneten hier nicht berücksichtigt wird".

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