Bayr: Österreich im Weltsicherheitsrat - Hoffnung für die Westsahara

Bayr fordert rasche Initiative zum Referendum für das Volk der Saharauis

Wien (SK) - Sehr erfreut zeigte sich Petra Bayr, SPÖ-Bereichssprecherin für Umwelt und Globale Entwicklung, über das positive Abstimmungsergebnis für Österreichs (nicht-ständige) Mitgliedschaft im Sicherheitsrat der Vereinten Nationen. "Ich bin als Österreicherin stolz darauf und davon überzeugt", so Bayr am Samstag gegenüber dem SPÖ-Pressedienst, "dass Österreich diese Mitgliedschaft nutzen wird, um sich für den Frieden in der Welt und die Benachteiligung bedrohter Völker einzusetzen." ****

Bayr erinnerte an die Krisenregion Westsahara, wo seit Jahrzehnten ein Konfliktherd schwelt. Im von Marokko besetzten Gebiet versuchen die Saharauis seit über 30 Jahren, ihre Völkerrechte gegen die Unterdrückung zu erlangen und so eine friedliche Lösung herbeizuführen. "Bislang haben die Saharauis Geduld gezeigt und sich trotz zahlreicher Repressalien wie Willkür durch Polizei und Militär nicht wirklich provozieren lassen", wie Bayr aufgrund ihres Lokalaugenscheins im Sommer 2007 berichten kann, "es steht aber zu befürchten, dass bei einer fortgesetzten Völkerrechtsverletzung die nun herangewachsene nächste Generation sich mit drastischeren Mitteln zur Wehr setzen wird - dies gilt es unbedingt zu verhindern."

Bayr appelliert an die Internationale Staatengemeinschaft, sich hier vermittelnd einzusetzen und das mehrfach verschobene und längst überfällige Referendum in der Region abhalten zu lassen. "Es liegt jetzt bei der UNO und dem Weltsicherheitsrat, die nächsten Schritte für ein Referendum zu setzen und den nötigen Druck aufzubauen, endlich wieder auf den lange beschlossenen Pfad des UN-Planes zurückzukehren", betonte Bayr abschließend, "und ich bin zuversichtlich, dass Österreich seinen Beitrag dazu leisten wird und so den historischen Erfolg einer friedlichen Lösung für eine selbstbestimmte Westsahara mitgetragen haben wird." (Schluss) gd/mm

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