Segensreiche Idee, um die Krankheiten der Armut zu stoppen

LTP Halder zu 50 Jahre Aussätzigen-Hilfswerk

Bregenz (VLK) - "Von Bregenz aus zündete der frühere Pfarrer von St. Kolumban, Monsignore Albert Holenstein, eine segensreiche Idee, um 'Krankheiten der Armut' lindern zu helfen, zu stoppen. Nach 50 Jahren ist das Aussätzigen-Hilfswerk längst österreichweit etabliert und vereint an die 30.000 hilfsbereite Menschen", so Landtagspräsident Gebhard Halder heute, Freitag, in Dornbirn beim Festakt zum 50. Geburtstag des Hilfswerks im Rahmen der Kirchen-Messe Gloria.

Neben der Lepra gehören Tuberkulose und HIV/Aids zu den weltweit gefährlichsten Infektionskrankheiten, denen das Aussätzigen-Hilfswerk versucht, zu begegnen. Pfarrer Holenstein hat vor 50 Jahren dieser heutigen "Bürgerinitiative der Menschlichkeit" den Weg bereitet, die mittlerweile in Österreich an die 30.000 hilfsbereite Menschen vereint.

Das Land Vorarlberg und etliche Städte und Gemeinden halfen im vergangenen Jahr mit annähernd einer Million Euro und unterstützten damit verschiedenste Projekte, darunter auch solche für Tuberkulose-und Leprakranke, für die Hilfe für Aidskranke und für Aids-Waisen.

Mit dem "Global Marshall Plan", der im Jahr 2000 gesetzten UN-Initiative, die von 191 Mitgliedsstaaten der UNO unterzeichnet wurde, sollen bis zum Jahr 2015 unter anderem die Beseitigung von extremer Armut und Hunger, eine Grundschulbildung für alle Kinder und eine Verbesserung der Gesundheit der Mütter erreicht werden. LTP Halder verwies auf die 2006 beschlossene Resolution des Vorarlberger Landtages, sich zu den Zielen des "Global Marshall Planes" zu bekennen und diese aktiv zu unterstützen.

Albert Holenstein war im besten Sinne ein "Missionspfarrer"; er kümmerte sich mit großem persönlichem Einsatz um die Hilfe für die Armen dieser Welt und verstand es, sein Anliegen weit über die Pfarrgrenzen hinaus zu etablieren und österreichweit zu einer Initiative werden zu lassen. Heute wird die Arbeit des Hilfswerks im Rahmen der "Missio" vom Bregenzer Stadtpfarrer Dekan Anton Bereuter ganz im Sinne von Gründer Albert Holenstein weitergeführt.

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