PRÖLL: 93 Prozent des JI/CDM-Ziels für den Klimaschutz unter Dach und Fach

41,7 Mio. Tonnen von 45 Mio. Tonnen Kyoto-Zielvorgabe gesichert - Interesse an CDM in Afrika nimmt zu

Wien (OTS) - "93 Prozent des festgelegten Ankaufsziels von Emissionszertifikaten sind unter Dach und Fach. Von den 45 Millionen Tonnen Zielvorgabe für Kyoto bis 2012 sind 41,7 Millionen Tonnen bereits jetzt vertraglich gesichert", so Umweltminister Josef Pröll zur Kommissionssitzung im Bereich Joint Implementation und Clean Development Mechanism (JI/CDM) heute, Donnerstag, in den Räumen der Kommunalkredit Austria AG in Wien. Besonders erfreulich: Die Förderung eines afrikanischen Projektes bestätigt, dass die gestartete Initiative des Lebensministeriums zur Forcierung von CDM-Projekten auch in Afrika angenommen wird. Dies teilt das Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft mit.

Das Österreichische Ziel des Kyoto-Protokolls ist die Begrenzung und Reduktion des Ausstoßes von Treibhausgasen im Zeitraum 2008 bis 2012 gegenüber 1990 von 13 Prozent. Österreich ist dabei gut unterwegs. In den Bereichen Industrie, Raumwärme und Ausbau des öffentlichen Nahverkehrs wurden bei Zeiten wichtige umweltpolitische Maßnahmen gesetzt und durch den Zukauf von CO2-Emissionsreduktionen aus internationalen JI/CDM-Projekten und sogenannten Green Investment Schemes ergänzt.

Im Rahmen von JI/CDM-Projekten werden aus Klimaschutzprojekten im Ausland (vorwiegend aus Osteuropa, China und Indien) CO2-Emissionsreduktionen angekauft und für die österreichische Zielerreichung verwendet. Dies führt zu einer weltweiten Entlastung und nachhaltigen Entwicklung der Umwelt

Afrikanischen Ländern ist es bisher nur vereinzelt gelungen, CDM als umwelt- und entwicklungspolitisches Instrument zu nutzen. Bei dem bei der Projektentwicklung vom Lebensministerium unterstützten Projekt handelt es sich um ein Solarprojektbündel aus mehreren ostafrikanischen Ländern. Diese CDM-Maßnahme ermöglicht die Umsetzung gleichartiger, kleiner Projektaktivitäten. Dies teilt das Lebensministerium abschließend mit.

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