Silvia Fuhrmann zum Tag der Lehre: Für Lehrlinge muss mehr getan werden

Ausbildungsverbünde in allen Bundesländern aufbauen

Wien, 16. Oktober 2008 (ÖVP-PD) „In verschiedenen Branchen verdienen Lehrlinge unterschiedlich viel. So verdient ein Lehrling im Baugewerbe bis zu 700 Euro und ein Zahntechnikerlehrling nur 230 Euro“, erklärt Bundesobfrau der Jungen ÖVP Silvia Fuhrmann anlässlich des Tages der Lehre und meint weiter: „Das ist nicht fair und gerecht. Daher fordern wir eine Mindestentschädigung für Lehrlinge, die bei 500 € liegen kann.“ ****

Führende Köpfe aus der Wirtschaft und Unternehmen beteuern, dass Lehrlinge für Österreich immer wichtiger werden. Schon jetzt macht der Teil der Lehrlinge in Unternehmen 70 Prozent aus und steigt weiter. „Es ist enorm wichtig, diese jungen Menschen auf ihrem Weg ins und im Berufsleben zu fördern und zu unterstützen“, betont Fuhrmann.

Der Großteil der Lehrlinge wird in kleinen Unternehmen mit weniger als 50 Mitarbeitern/innen ausgebildet. Abg.z.NR Silvia Fuhrmann meint daher: „Die Berufsbilder werden immer komplexer und anspruchsvoller. Es ist also notwendig, Ausbildungsverbünde in allen Bundesländern aufzubauen.“

Schon in naher Zukunft droht uns durch die Demographie und den Trend zu höherer Bildung ein Mangel an Lehrlingen und damit an Fachkräften. Der Lehrberuf muss attraktiver werden. „Deshalb treten wir für eine Modularisierung des Lehrberufs ein. Durch die Unterteilung der Lehre in eine Basisausbildung je Berufssparte und einer nachfolgenden Spezialisierung auf den eigentlichen Lehrberuf soll eine leichtere Berufswahl ermöglicht werden“, sagt Fuhrmann und schließt mit den Worten: „Gleichzeitig soll aufbauend auf den erworbenen Lehrabschluss die jeweilige Berufsreifeprüfung sofort angeschlossen werden können!“

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