Kfz-Handel begrüßt Mittelstandsfonds zur Sicherung der Finanzierungsrahmen

"Ein rasches Signal ist ein Gebot der Stunde"

Wien (PWK778) - Die von Minister Werner Faymann angekündigte Initiative der Bundesregierung, am 28.Oktober gemeinsam einen Mittelstandsfond zur Erleichterung notwendiger Finanzierungen bzw. allfällig notwendig werdender Umfinanzierungen aufgrund absehbarer Kaufzurückhaltung im gewerblichen Bereich zu beschließen, wird vom Kfz-Handel mit Erleichterung aufgenommen. Gerade der Kfz-Handel ist mit laufenden Kreditrückzahlungen bei zunehmender Kaufzurückhaltung in den letzten Wochen konfrontiert.

Der Schritt zur aktiven Finanzierungshilfe der mittelständischen Betriebe zeichnete sich durch die Forderung von WIFO-Chef Prof. Karl Aiginger am Sonntag nach raschen flankierenden Maßnahmen in der Realwirtschaft zur Sicherung des Wirtschaftsstandortes Österreichs ab.

In einer Obmännerkonferenz des Kfz-Handels am Montag, 13.Oktober wurde die Regierung
zur raschen Entlastung der Finanzierungskosten durch:

  • Umsetzung des MOBILIAR-Registers, d.h. der Ermöglichung der Besicherung der Kontokorrentkredite durch den betreffenden Fuhrpark,
  • Zinsstützung für Eigenmittelersatzdarlehen zur Verbesserung der Finanzstruktur
  • Wegfall der Kreditvertragsgebühr

als wirkungsvolle Sofortmaßnahme zur Senkung der durch BASEL 2 gestiegenen Finanzierungskosten aufgerufen. "Ein rasches Signal zur Stützung des Finanzierungsrahmens ist ein Gebot der Stunde".

Die Kfz-Betriebe bieten 75.000 Mitarbeitern (wovon rd. 10 Prozent in Ausbildung sind) unterschiedliche, hochqualifizierte Arbeitsplätze. Die KMU´s sind sehr oft "Leit-Betriebe" in ländlichen Regionen und sichern die individuelle Mobilität in der Fläche. (hp)

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