Kickl: Gemeingefährliche Verharmlosung des Drogenkonsums durch Grüne

Drogen werden von den Grünen auch nach Wahlschlappe offenbar in unverantwortlicher Weise weiter als cool und harmlos präsentiert

Wien (OTS) - "Derartige Aussagen sind in hohem Maße unverantwortlich und eigentlich geradezu gemeingefährlich", erklärte heute FPÖ-Generalsekretär NAbg. Herbert Kickl zu der jüngsten "Idee" der Parteichefin der Grünen, Eva Glawischnig, im gestrigen "Presse"-Chat, wonach Drogenkonsum nicht mehr strafrechtlich verfolgt werden solle. Vielleicht wäre einmal ein Lokalaugenschein der grünen Chefin am Wiener Drogenumschlagplatz Nr. 1, dem Karlsplatz, angebracht. "Das könnte für die völlig verfehlte grüne Anti-Drogenpolitik durchaus heilsam sein", so Kickl. Die Grünen befänden sich offenkundig in einer schwierigen Phase der Selbstfindung. Dazu gehöre auch, dass Glawischnig offenbar in völliger Verkennung der Tatsachen darauf setze, dass die Forderung nach einer Drogenfreigabe jung, flott und sexy sei.

Glawischnig könne nicht allen Ernstes daran glauben, dem Anti-Drogenkampf mit ihren absurden Forderungen einen Dienst zu erweisen. Mit dem Motto "alles erlauben und jeden Unsinn tolerieren" sei die wachsende Drogenproblematik jedenfalls nicht in den Griff zu bekommen. Ziel aller Aktivitäten im Kampf gegen Drogen müsse es vielmehr sein, die Menschen vor diesen Gefahren zu schützen. Dazu gehöre, dass man in keinster Weise auch nur den Anschein erwecke, dass Drogenkonsum in irgendeiner Weise cool oder harmlos sei. "Drogen sind niemals cool, sondern in höchstem Maße zerstörerisch. Das Bemühen Glawischnigs, ihr Gucci-Image loszuwerden, darf nicht auf Kosten der Gesundheit insbesondere der Jugend gehen. Allein mit diesem Vorstoß haben die Grünen einmal mehr unter Beweis gestellt, dass jede Form einer Regierungsbeteiligung durch sie brandgefährlich und zum Nachteil Österreichs ist", schloss Kickl.

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