Bayr: EU-Klimaziele wichtig für Wirtschaft und Umwelt

Fehlentscheidungen angesichts der Finanzkrise vermeiden

Wien (SK) - "Die Europäische Union darf die Klimaziele nicht in
den Wind schreiben", so Petra Bayr, SPÖ-Bereichssprecherin für Umwelt und Globale Entwicklung, anlässlich des am Donnerstag stattfindenden EU-Gipfels, "denn Klimaschutz und eine stabile Wirtschaft sind niemals ein Gegensatz". Den Klimaschutz jetzt auf die lange Bank zu schieben, würde die gesamte Welt in wenigen Jahrzehnten so teuer zu stehen kommen, dass sich das Ausmaß der jetzigen Finanzkrise dagegen geradewegs lächerlich klein ausnehmen würde. ****

Spätestens der Stern-Report hat drastisch vor Augen geführt, welch hohe Folgekosten eine Klimaerwärmung haben wird, gegen die nicht sofort alle erdenklichen Maßnahmen ergriffen werden. Jetzt müsse gehandelt werden und Investitionen in den europäischen Klimaschutz sind durchwegs solche, die neue und zukunftsträchtige Wirtschaftszweige ankurbeln und sowohl Wertschöpfung als auch Arbeitsplätze schaffen, wie Bayr ausführt.

"Jetzt die Wirtschaftskrise gegen große globale Herausforderungen wie das Bremsen der Klimaerwärmung und die Bekämpfung der weltweiten Armut auszuspielen, ist genauso kurzsichtig, wie den in der EU seit eineinhalb Jahren eingeleiteten Prozess zur Reduktion der Treibhausgase durch nationale Befindlichkeiten zum Stillstand zu bringen", so Bayr abschließend. (Schluss) up/mm

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