ÖVP Wien: Flugfeld Aspern muss baldigst in die Zukunft abheben

Urbane Wiener Innovationsregion statt Wohnsilos am See

Wien (VP-Klub) - Seit 1993 versucht die Stadt das Flugfeld Aspern
zu entwickeln. Nach fast 15 Jahren Flugfeld Aspern-Chaos gibt es nach wie vor nur einen "nichtssagenden" Masterplan ohne konkretes Planungsziel. "Die Stadt Wien muss endlich sicher stellen, dass auf dem Flugfeld Aspern national und international anerkannte Forschungseinrichtungen angesiedelt werden, die den Kern für zwei bis drei Top-Forschungscluster bieten", so ÖVP Wien Stadträtin Katharina Cortolezis-Schlager beim heutigen Lokalaugenschein. "In der Science-City müssen Wissenschaft und Wirtschaft erfolgreich miteinander vernetzt werden. Sowohl die Suche nach Leitbetrieben sowie deren Wirtschaftsförderung muss ab sofort angesichts der Wirtschafts- und Finanzkrise zur Toppriorität der gesamten Stadtregierung werden", so Cortolezis-Schlager weiter.

"Sollte es nicht gelingen, in den nächsten sechs Monaten die dringend benötigte Ansiedlung dieser Einrichtungen und Betriebe zu garantieren und diese in die Planung einzubinden, wird das viel gepriesene High-Tech-Wohnzentrum für Wien nichts anderes als eine behübschte Schlafstadt am Rande Wiens", so LAbg. Alfred Hoch, Planungssprecher der ÖVP Wien. Damit entstünden Wohnsilos, die die gewünschte Zentrumsfunktion in der Donaustadt nicht übernehmen werden können. "Es würde eine Stadt in der Stadt entstehen, vom Rest des Bezirks vollkommen abgeschnitten. Ein weiteres soziale Enklave ohne jegliche überregionale Bedeutung für Wissenschaft, Forschung und Wirtschaft wäre die Folge", so Hoch.

"Vom Projekt "Flugfeld Aspern" muss klar ein wirtschaftlicher Impuls für den Bezirk ausgehen. In dem vorliegenden Masterplan fehlt die Schaffung einer Brückenfunktion zwischen dem Bezirk und dem Projekt", kritisiert auch der Bezirksparteiobmann der VP-Donaustadt, LAbg. Robert Parzer. "Unter diesem Aspekt bedarf es dringend einer Ergänzung und Konkretisierung des Masterplans." Die ÖVP ist daher davon überzeugt, dass ein europaweit einzigartiger Plan mit ganz konkreten Umsetzungsschritten und Wirtschafts- und Wissenschaftsförderungsprogramm des Masterplanes notwendig ist, da die internationale Finanzkrise Auswirkungen auf Investitionen in den nächsten zehn Jahren haben wird, so Hoch abschließend.

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