VP-Walter: SPÖ-Märchen zur Thermischen Wohnhaussanierung entlarvt

Dringend Maßnahmenpaket zu Klimaschutz und Wirtschaftsankurbelung notwendig

Wien (VP-Klub) - Der Wohnbausprecher der ÖVP Wien, Stadtrat
Norbert Walter, sieht angesichts der heute präsentierten Zahlen einer Umfrage der Bundesinnung Bau der Wirtschaftskammer zur Thermischen Wohnhaussanierung (THEWOSAN) die Märchen der SPÖ-Stadtregierung als "entlarvt" an. "Wenn Wien so gut dasteht, sind diese Zahlen nicht zu verstehen. Ich bin neugierig darauf, wie die Stadt Wien auf diese Ergebnisse und konkreten Mängel reagiert - Versäumnisse, die die ÖVP seit Jahren kritisiert", so Walter.

Heizkosten durch Sanierung senken

Laut der Studie plant nur jeder fünfte Hausbesitzer innerhalb der nächsten 3 bis 5 Jahre in die thermische Sanierung seines Gebäudes zu investieren. Die thermische Gebäudesanierung stellt einen umfassenden Beitrag zum Klimaschutz dar und die Bauwirtschaft beschäftigt gerade im Bereich der Sanierung einen Großteil der Arbeitnehmer. "In wirtschaftlich schwierigen Zeiten wäre ein Investitionsprogramm gerade für die Bauwirtschaft von höchster Bedeutung", argumentiert Walter. "Die Stadt Wien sonnt sich lieber beim Abfeiern von Neubauprojekten und lässt die Wienerinnen und Wiener, die im Altbaubestand leben, angesichts steigender Strom-, Gas- und Heizkosten mit ihren Sorgen völlig im Stich."

Versagen der Stadt von Kontrollamt untermauert

Die Stadt Wien wurde 2007 vom Kontrollamt kritisiert, dass im Zeitraum 1995 bis 2006 nur 116.000 Miet- und Eigentumswohnungen thermisch saniert wurden, obwohl das Ziel bis 2010 bei 220.000 Wohnungen lag. "Das Maßnahmenprogramm ’Thermoprofit’ des Klimaschutzprogramms der Stadt Wien könne damit nicht erreicht werden", war bereits 2007 vom Kontrollamt festgestellt worden. "Für mich ist nicht nachvollziehbar, wie wieder über ein Jahr verstreichen konnte, ohne dass Handlungen und Korrekturen gesetzt wurden", kritisiert der VP-Wohnbausprecher.

Runder Tisch für Wien gefordert

Walter sieht dringenden Handlungsbedarf: neben einer raschen massiven Aufstockung der Fördermittel für die thermische Sanierung sind es steuerliche Anreize, die zu einer massiven Entlastung führen sollen:
"Es gibt verschiedenste Möglichkeiten, Sanierung und damit auch Heizkostenreduzierung zu unterstützen. Wichtig ist für die Wienerinnen und Wiener zu wissen, dass angesichts steigender Heizkosten und schwächelnder Konjunktur rechtzeitig Taten gesetzt werden. Wir erwarten Antworten von Bürgermeister Häupl und Stadtrat Ludwig und schlagen einen runden Tisch aller im Rathaus vertretenen Parteien vor, um gemeinsam ein Paket für Wien zu schnüren und zu beschließen", so Walter abschließend.

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