Leitner: Lehrwerkstätten als Perspektive für Jugendliche!

In fast allen Branchen herrscht Lehrstellenmangel - SPÖ fordert Lösungen

St. Pölten (OTS) - "Die Jugendarbeitslosigkeit bereitet in Niederösterreich immer noch Anlass zur Sorge: 1.139 NÖ Jugendliche sind auf der Suche nach einem geeigneten Lehrplatz, doch Lehrstellen sind Mangelware", erklärt Landeshauptmann-Stellvertreter Dr. Sepp Leitner am heutigen "Tag der Lehre". Durch den gleichzeitigen Rückgang bei den offenen Lehrstellen (443, das sind minus 6 im Jahresvergleich) sei laut AMS die Lehrstellenlücke größer geworden und liege nun bei minus 696, wobei hier die Jugendlichen in den JASG-Maßnahmen (JASG = Jugendausbildungs-Sicherungsgesetz) noch gar nicht berücksichtigt seien.

"Österreichweit hat Niederösterreich nach Wien die zweitgrößte Lehrstellenlücke aller Bundesländer. Dagegen muss etwas getan werden. Denn gerade in wirtschaftlich schwierigen Zeiten ist es wichtig, eine fundierte Ausbildung zu haben und am Arbeitsmarkt konkurrenzfähig zu bleiben", so Leitner. Die SPÖ NÖ trete ein für das Aufstocken der überbetrieblichen Ausbildungsplätze: "Die von der Regierung beschlossene Ausbildungsgarantie muss umgesetzt werden. Politik, AMS und Wirtschaft müssen geeignete Rahmenbedingungen schaffen, um jungen Menschen die Chance auf eine optimale Ausbildung zu geben: Damit unsere Jugendlichen einen guten Start ins Berufsleben und eine fundierte berufliche Basis für die Zukunft haben, und um dem so oft prognostizierten FacharbeiterInnenmangel entgegenzugewirken", erklärt Leitner, der sich heute in der Lehrwerkstätte der ÖBB in St. Pölten selbst von der Qualität der Ausbildung überzeugt hat. Dort werden insgesamt 125 junge Menschen zum/zur Elektro-AnlagentechnikerIn ausgebildet.

"Es ist mir eine Herzensangelegenheit, dass in NÖ diese Ausbildungsgarantie flächendeckend umgesetzt wird. Ich habe auch bereits Gespräche mit den BetriebsrätInnen in jenen Unternehmen geführt, die uns bei der Umsetzung der Ausbildungsgarantie unterstützen können", so Leitner, "ich bin zuversichtlich, auch die Wirtschaft von der Wichtigkeit dieses Anliegens überzeugen zu können. Allen Jugendlichen, einen Ausbildungsplatz anbieten zu können, das muss unser gemeinsames Ziel sein."

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