Neubauer: Sicherheitsempfinden der Linzer auf neuem Tiefpunkt!

Suggerierte Sicherheit basiert auf vorsätzlich falschen Kriminalitätsstatistiken

Wien (OTS) - "Die Zahl der Wohnungseinbrüche stieg heuer in Linz
um 42 Prozent", berichtet der oberösterreichische FPÖ-NAbg Werner Neubauer. "Alleine am Froschberg und in Leonding sind 44 Einbrüche in den vergangenen drei Monaten aktenkundig. Insgesamt wurden bereits mehr als 70 Einbruchsdelikte wahrgenommen. Nur eine von vielen Zahlen, die deutlich zeigen, dass die Kriminalitätsstatistiken des Innenministeriums, in denen sämtliche Verbrechen einer Tätergruppe als ein Delikt gezählt werden, irreführend sind."

"Beim Diebstahl von Kraftfahrzeugen gibt es einen Anstieg von 58 Prozent", so Neubauer weiter. "Kellereinbrüche, Taschendiebstähle, Sachbeschädigungen und Vandalismus, überall ist ein deutlicher Anstieg, zwischen zehn und 33 Prozent zu konstatieren. Die Linzer Polizei"; führt Neubauer aus, "bestätigt, dass es sich dabei um einen europaweiten Trend handelt. Mit der fahrlässigen, weil unvorbereiteten Erweiterung des Schengenraumes und dem Fall der Grenzkontrollen hat das natürlich fast nichts zu tun."

Wenn man Kriminalitätstouristen aber schon Tür und Tor öffne, um in Österreich mehr oder weniger ungehindert ihrem Handwerk nachzugehen, so sind der Polizei die Möglichkeiten zu geben, auf diese Herausforderungen zu reagieren. Dies sei aber leider nicht der Fall, betont Neubauer, da nicht nur in Linz bewilligte Planstellen real nicht besetzt würden. Alle vor der Wahl von den Freiheitlichen geäußerten Vorbehalte seien abgekanzelt worden, jetzt stelle sich heraus, dass die Realität diese Befürchtungen sogar noch übertreffe.

"Unsere Forderungen liegen auf der Hand", erklärt der freiheitliche Abgeordnete. "Es müssen endlich Taten gesetzt werden. Mehr Planstellen für die Polizei, im Großraum Linz wie im übrigen Österreich. Temporäre Grenzkontrollen zu Tschechien, verstärkte Streifenpräsenz der Polizei in den am meisten betroffenen Gebieten wie am Froschberg - was auch durch die Abstellung von Hilfskräften für administrative Tätigkeiten erreicht werden kann. Eine dreißigprozentige Förderung des Einbaus von Alarmanlagen sowie Prämienbegünstigungen von Haushaltsversicherungen bei Vorhandensein von Alarmanlagen." Neubauer abschließend: "Die FPÖ ist und bleibt die Sicherheitspartei der Österreicher. Wenn zur Zeit, aus nachvollziehbaren Gründen, auch soziale Themen im Vordergrund der politischen Debatte stehen, vergessen wir nicht einen Tag auf die Sicherheitsbedürfnisse der Österreicher und die Erarbeitung zielführender Konzepte zur Wahrung bzw. Wiederherstellung der Sicherheit im Land."

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