Glaser: Nur starke Regionalwirtschaften sichern das Überleben dauerhaft

Entwicklungspolitik muss Außenabhängigkeit der Hunger-Länder verringern

Wien (ÖVP-PK) - "Es muss die Hauptaufgabe der Weltgemeinschaft werden, sichere und ausreichende Ernährung in allen Ländern der Welt sicherzustellen. Die steigende Zahl der Hungernden weist leider auf eine gegenteilige Entwicklung hin. Nur Regionen, die mit ihren Wirtschaftskreisläufen der Bevölkerung dauerhaft Nahrung geben können, sind gefeit vor Landflucht, Verarmung und Verödung." Das stellte heute, Mittwoch, Abg. Franz Glaser, ÖVP-Sprecher für Entwicklungszusammenarbeit, anlässlich des morgigen Welternährungstages fest. ****

"Länder, die von akuten Hungerkrisen getroffen sind, brauchen rasche und kurzfristig wirksame Hilfe. Darüber hinaus brauchen sie aber auch langfristige Perspektiven, um eigenständig die Versorgung ihrer Bevölkerung sichern zu können. Kein Land sollte auf Dauer von anderen Staaten und von den Mechanismen der Weltwirtschaft abhängig sein", ist Glaser überzeugt.

"Basis der erfolgreichen Entwicklung eines Landes oder einer Region ist die möglichst autonome Versorgung der Menschen mit Nahrung und Energie. Ohne das Funktionieren dieser grundlegenden Wirtschaftskreisläufe ist nachhaltige Entwicklung nicht denkbar. Darüber hinaus muss mehr Sorge getragen werden, dass sich schwächere Volkswirtschaften in unserem Wirtschaftssystem entsprechend entwickeln können", sagte der Abgeordnete.

"Maßstab für alle Maßnahmen sollte der Grundsatz der Nachhaltigkeit sein. Auch aus Gründen des Umwelt- und Klimaschutzes sollte das Hauptaugenmerk auf eine möglichst autonome Versorgung mit Nahrung und Energie gerichtet werden", unterstrich Glaser.
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