BZÖ-Strutz: Banken können sich nicht nur Rosinen aus dem Finanzkuchen picken

Wer Haftungen in Anspruch nimmt, muss auch Auflagen des Staates erfüllen

Wien (OTS) - Zu den heutigen Aussagen von Raiffeisen Generalanwalt Konrad, wonach man zwar Haftungen in Anspruch nimmt, aber jegliches Mitspracherecht des Staates ablehnt, stellt BZÖ-Generalsekretär Dr. Martin Strutz fest: "Es kann nicht sein, dass sich die Banken nur die Rosinen aus dem Finanzkuchen herauspicken."

Das BZÖ verlangt, dass es mit der Finanzspritze durch den Staat zu verbrieften Entgegenkommen der Banken kommen muss:

1. Arbeitsplatzgarantie für alle Mitarbeiter bei jenen Banken, die Haftungen in Anspruch nehmen

2. Keine Zinssteigerungen für die kleinen Häuselbauerkredite

3. Die Gewährung von Krediten für die klein- und mittelständische Wirtschaft muss weiterhin im vollen Umfang und ohne Zinssteigerungen gewährleistet sein

"Es kommt nicht in Frage, dass der Steuerzahler zweimal zur Kassa gebeten wird, einmal über den Staatshaushalt und das zweite Mal als Kreditnehmer in Form von erhöhten Zinsen. Wenn der Staat den Banken hilft, müssen die Banken der Wirtschaft und den kleinen Kreditnehmern entgegenkommen", fordert Strutz abschließend. (Schluss)

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