Neuer Ausbildungsschwerpunkt "Innovationsökonomie"

"Innovation Economics Vienna - Knowledge and Talent Development Programme (IEV)" startet

Wien (OTS) - Die Komplexität und Dynamik moderner Forschungs-, Technologie- und Innovationssysteme stellt Akteure aus Politik, Verwaltung und Wirtschaft vor neue Herausforderungen. Die Nachfrage nach qualitativ hochwertig ausgebildeten und sozial kompetenten Expertinnen und Experten steigt.

Mit dem Diplomarbeits- / Masterthesen- und Dissertationsprogramm "Innovation Economics Vienna - Knowledge and Talent Development Programme (IEV)" im Rahmen der sozioökonomischen Lehrprogramme der Wirtschaftsuniversität Wien starten das Institut für Wirtschaftsgeographie und Geoinformatik (WGI), Department für Sozialwissenschaften, Wirtschaftsuniversität Wien und der Bereich systems research der Austrian Research Centers GmbH - ARC einen neuen Ausbildungsschwerpunkt "Innovationsökonomie".

Steigende Bedeutung der Innovationsökonomie

Innovation ist die treibende Kraft der Wirtschaft. Die Innovationsökonomie analysiert Innovationsprozesse und entwickelt optimale Organisationsformen sowie Rahmenbedingungen für Innovation. "In der Innovationsökonomie hervorragend ausgebildete Expert(inn)en -insbesondere aus dem akademischen Bereich - sind zunehmend ein entscheidender Schlüsselfaktor für die Innovationsfähigkeit eines Landes", konstatiert o. Univ. Prof. Dr. Manfred M. Fischer, Leiter des WGI und IEV-Programmkoordinator. Dieser steigenden Bedeutung der Innovationsökonomie wollen ARC systems research und das WGI mit dem neuen Ausbildungsschwerpunkt Rechnung tragen.

Institutionalisierungsbedarf in Österreich

In der universitären Ausbildung in Österreich sind die Themenbereiche der Innovationsökonomie bisher nicht gebündelt. Ausgewählte Vorlesungen, die im weitesten Bereich zur Innovationsökonomie zählen, gibt es lediglich in einzelnen Instituten unterschiedlicher österreichischer Universitäten.

"Das IEV hat sich zum Ziel gesetzt, österreichische Ausbildungs-und Forschungskompetenz, in institutionalisierter Form zusammenzuführen", sagt ARC systems research Bereichsleiter Prof. Dr. habil. Josef Fröhlich, IEV-Programmkoordinator seitens der ARC.

Know-how aus Theorie und Anwendung

Innerhalb der nächsten fünf Jahre sollen bis zu 50 Diplomand(inn)en und 15 Dissertant(inn)en mit finanzieller Unterstützung durch das Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie BMVIT, das Austria Wirtschaftsservice AWS und die Österreichische Forschungsförderungsgesellschaft FFG ausgebildet werden. Durch die Verbindung von Wissen aus der universitären Grundlagenforschung und Know-how für die Anwendung sollen die Diplomand(inn)en und Dissertant(inn)en für die komplexen Anforderungen ihres künftigen Berufsfeldes fit gemacht werden: "Das Programm folgt damit auch einem internationalen Trend in Wissenschaft und Forschung, der sich in einer verstärkten Kooperation zwischen universitärer (Grundlagen-)Forschung und angewandter Forschung manifestiert", ergänzen Fischer und Fröhlich.

Informationen zum IEV im Internet:
http://www.systemsresearch.ac.at/
http://wigeoweb.wu-wien.ac.at/
http://www.wu-wien.ac.at/sowi

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Mag. Michael H. Hlava
Leiter Corporate Communications
Austrian Research Centers GmbH - ARC
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michael.hlava@arcs.ac.at
www.arcs.ac.at

Prof. Dr. habil. Josef Fröhlich
Bereich systems research
Austrian Research Centers GmbH - ARC
Telefon: +43 (0)50 550 4501
josef.froehlich@arcs.ac.at

o. Univ. Prof. Dr. Manfred M. Fischer
Department für Sozialwissenschaften
Institut für Wirtschaftsgeographie und Geoinformatik
Wirtschaftsuniversität Wien
Telefon: +43 (0)1 31336 4808
manfred.fischer@wu-wien.ac.at

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