Gemeinsame Vorstandssitzung von CSU Senioren-Union, SVP-Seniorenbewegung und Österreichischem Seniorenbund

Seniorinnen und Senioren haben ein Recht auf Mitbestimmung auf allen Ebenen. Wer das missachtet, kann Wahlen nicht gewinnen!

Salzburg (OTS) - Weil aktive und erfolgreiche Seniorenpolitik
nicht an Landesgrenzen Halt machen kann, gibt es heuer bereits zum zweiten Mal eine gemeinsame Vorstandssitzung von CSU-Senioren-Union und Österreichischem Seniorenbund. Als noch deutlicheres Zeichen des überregionalen Gedankens nahmen in diesem Jahr auch Vertreter der SVP-Seniorenbewegung, allen voran deren stellvertretende Vorsitzende Christine von Stefenelli, teil. Die CSU Senioren-Union war vertreten durch Landesvorsitzenden Prof. Dr. Konrad Weckerle, für den Österreichischen Seniorenbund, der in diesem Jahr die Einladung ausgesprochen hatte, leitete Dr. Andreas Khol, Bundesobmann des Österreichischen Seniorenbundes und ehemaliger erster Präsident des Nationalrates, die Sitzung.

Neben grundlegenden Seniorenanliegen wurde auch die aktuelle politische Situation in den jeweiligen Ländern diskutiert, wurde doch bekanntlich in zwei der drei Länder gerade erst gewählt, während in Südtirol die Wahlen vor der Tür stehen. In der Debatte wurde dabei schnell klar, dass die Wahlniederlagen weder in Bayern noch in Österreich an den Senioren gelegen hätten. "Wenn wir wissen, dass 42 Prozent der ÖVP-Wähler über 60 Jahre alt waren, und hören, dass der Anteil der Senioren an den Wählern der CSU sogar bei 54 Prozent lagen, dann zeigt dies klar, wie dringend nötig der Ausbau der Mitbestimmung unserer Generation auch auf allen Ebenen der Politik ist", so Khol.

Khol skizzierte in seinem Referat die derzeitige Situation der Seniorinnen und Senioren in Österreich. "Der Österreichische Seniorenbund hat ein erfolgreiches Jahr hinter sich. Viele unserer Forderungen im Bereich von Pensionen und Pflege sind im Sinne unserer mehr als 300.000 Mitglieder erfüllt worden und wir werden genau so weitermachen. Bei der Mitbestimmung und beim Bild der Älteren in der Gesellschaft wie auch in den Medien, haben wir jedoch noch einen langen steinigen Weg vor uns. Vor allem auf diesem Weg wird uns die überregionale Zusammenarbeit helfen", zeigt sich Khol überzeugt.

Der Vorsitzende der SVP-Seniorenbewegung, Otto von Dellemann, der gerade als erster eigener Kandidat der SVP-Seniorenbewegung in Südtirol wahlkämpft, wurde in Salzburg von der stellvertretenden Vorsitzenden Christine von Stefenelli vertreten. "In Südtirol benutzen alle über 70jährigen die Öffentlichen Verkehrsmittel gratis, weil wir die Mobilität dieser Bevölkerungsgruppe aktiv unterstützen möchten", beschreibt Stefenelli, ein Beispiel für die Erfolge der Südtiroler Seniorenbewegung und führte weiters aus, dass man sich besonders freue, dass man 2007 die Pflegesicherung einführen konnte. Für die SVP-Seniorenbewegung, die 20.000 Mitglieder repräsentiert, kommt der Solidarität zwischen den Generationen besondere Bedeutung zu. "Ich wünsche mir, dass wir in unserer Zusammenarbeit positive Beispiele austauschen und voneinander lernen. Und das sage ich -dabei zitiere ich Frau Professor Lehr - als Junge von gestern und als Alte von morgen", erklärt von Stefenelli, und unterstreicht damit das gemeinsame Anliegen der drei Seniorenorganisationen, sich umfassend der Anliegen der älteren Generationen im Alpenraum anzunehmen.

Der Landesvorsitzende der CSU Senioren-Union, Professor Dr. Konrad Weckerle diskutierte mit den Teilnehmerinnen und Teilnehmern noch einmal ausführlich das Wahlergebnis. Die CSU Senioren-Union gebe es erst seit 10 Jahren, der Mitgliederstand von 8.500 dürfe daher nicht verwundern, die jährlichen Zuwachsraten liegen jedoch bei bis zu 15 Prozent. "Im nächsten Jahr werden wir in der CSU Senioren-Union das Thema Senioren-Sport zu unserem Jahresthema machen. Ich bin sehr froh, dass wir hier mit dem Österreichischen Seniorenbund zusammenarbeiten werden", beschreibt Weckerle ein konkretes Beispiel der Zusammenarbeit. "In allen drei Ländern hatten wir schon von einander unabhängige Veranstaltungen und oft sind wir alle beim selben Titel gelandet. "Erfahrung gestaltet Zukunft" oder ähnlich haben wir unsere Arbeit jeweils genannt. Genau das ist der Kern! Wenn mir jemand sagt "Die Alten müssen raus, die Jungen sollen ran", dann antworte ich: "Die Verbrauchten müssen raus, die Frischen müssen rein", mit dem Alter hat das nichts zu tun", so beschreibt Weckerle abschließend das Credo aller drei Organisationen. Die Aufgabe sei daher, die Mitbestimmung und Mitgestaltung der älteren Generationen sicherzustellen.

Die überregionale Zusammenarbeit sollte nun zu einem fixen Bestandteil der Seniorenarbeit werden, sind alle drei Seniorenvertreter einig. Die Einladung der SVP Seniorenbewegung, sich im kommenden Jahr in Südtirol zu treffen, wurde bereits ausgesprochen.

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