Koalition: Industrie für Konzentrationsregierung aufgeschlossen

IV-Präsident Sorger: In einem schwierigen ökonomischen Umfeld müssen alle Verantwortung übernehmen - für begrenzte Zeit und mit genau definiertem Programm

Wien (OTS) - (PdI) Die Industriellenvereinigung (IV) steht einer allfälligen Konzentrationsregierung - insbesondere angesichts der schwierigen konjunkturellen Situation und der globalen Finanzkrise -aufgeschlossen gegenüber. "Zu einem schwierigen Zeitpunkt müssen alle politischen Kräfte bereit sein, für eine begrenzte Zeit von 18 bis 24 Monaten und mit genau definiertem Programm, Verantwortung für Österreich zu übernehmen", betonte der Präsident der Industriellenvereinigung, Dr. Veit Sorger. Für die im Nationalrat vertretenen Parteien bedeute solch eine Regierungsform naturgemäß eine Art "Seriositätstest", ob sie es denn wirklich ernst nehmen, für das Land konstruktiv arbeiten zu wollen. "So gesehen ist auch nicht uninteressant zu beobachten, wer keine Verantwortung übernehmen möchte."

Natürlich sei eine Konzentrationsregierung eine für Österreich "außergewöhnliche Regierungsform". Doch herausfordernde Zeiten, können durchaus außergewöhnliche Antworten bedingen. Wobei ein gewisses Risiko auch in einer Konzentrationsregierung vorhanden sei, nämlich dann, "wenn nicht für das Land, sondern verdeckt für die eigene Partei weiter gearbeitet würde." Die aktuelle Situation ist jedenfalls dazu angetan, "die Option Konzentrationsregierung ernsthaft für Österreich in Betracht zu ziehen", betonte der IV-Präsident.

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