Kdolsky besucht die 100-Jahr-Feier der Pharmazeutischen Gehaltskasse für Österreich

Wien (OTS) - Gesundheitsministerin Kdolsky besuchte heute,
Sonntag, die 100-Jahr-Feier der Pharmazeutischen Gehaltskasse für Österreich. Im Rahmen ihrer Rede verwies sie auf den Gründungsgedanken der Pharmazeutischen Gehaltskasse, die soziale Lage der angestellten Apothekerinnen und Apotheker zu verbessern, sowie noch die vielen anderen Aufgaben im Bereich der Sozialleistungen, wie zB durch Einrichtung des Wohlfahrts- und Unterstützungsfonds.
"Ich freue mich sehr, heute an der Festveranstaltung '100 Jahre Pharmazeutische Gehaltskasse' dabei sein und mitfeiern zu dürfen. Es kommt nicht sehr häufig vor, das 100-jährige Bestehen einer öffentlichen Institution feiern zu können. Schon daran zeigt sich, dass es sich um eine Erfolgsgeschichte handelt", so die Gesundheitsministerin.

Dass eine solche Institution durch ständiges Weiterentwickeln in Reaktion auf neue Herausforderungen und durch serviceorientiertes Handeln bei allen Aufgaben am Puls der Zeit bleiben kann, zeigt das Beispiel der Pharmazeutischen Gehaltskasse. Die Gedanken standesinternen Ausgleichs und von Solidarität können als Beispiel dafür dienen, dass es möglich ist, durch besonnenes und verantwortungsvolles Handeln den Interessen aller zu dienen.
"Das Leitbild der Pharmazeutischen Gehaltskasse spiegelt diese Elemente einer erfolgreichen Institution wieder. Die ständige Weiterentwicklung zum Vorteil der Mitglieder, unparteiisches Handeln im Interesse aller der Mitglieder, standesinterner Ausgleich und Serviceorientierung sind nicht nur als Schlagworte, sondern als gelebte Wirklichkeit zu sehen, die zum Erfolg führen", so Kdolsky.

Im Zuge der Veranstaltung gab es für die Besucher die Gelegenheit, die Bedeutung und die Präsentation des Arzneimittelsicherheitsgurtes hautnah mitzuerleben. Innovation und zukunftsorientiertes Denken im Interesse der Patientinnen und Patienten zeigt sich insbesondere im Pilotprojekt "Arzneimittelsicherheitsgurt", das von der Österreichischen Apothekerkammer und Gehaltskasse in Salzburg initiiert wurde. Der Apothekerschaft sei für ihre Pionierarbeit ausdrücklich zu danken, die Kernkompetenz im Bereich der Arzneimittelversorgung wurde wahrgenommen und innovative Wege beschritten. "Ich sehe die Erfahrungen und Daten, die in diesem Pilotprojekt gesammelt werden konnten, als Auftrag an die Gesundheitspolitik und die nächste Bundesregierung, in diesem Bereich aktiv zu werden und im Interesse der Patientinnen und Patienten flächendeckend an einem Aufbau dieses weiteren Sicherheitsnetzes in der Arzneimittelversorgung zu arbeiten", so die Gesundheitsministerin.

Gesundheitsministerin Kdolsky bekräftigte die Wertschätzung der Apothekerinnen und Apotheker. Sie hätten immer den Blick auf das Gesundheitssystem als Ganzes gerichtet und für dieses Mitverantwortung übernommen. In Verbindung mit der Möglichkeit zur Teilzeitarbeit und Besoldung in Zehnteldiensten führt dies zu einem besonders erfreulichen hohen Frauenanteil in einem hochqualifizierten akademischen Beruf. "Als Frau und Familienministerin möchte ich nicht unerwähnt lassen, dass der Frauenanteil bei den in Apotheken beschäftigten Pharmazeuten/innen 86,1 % beträgt - der erwähnte Vorteil kommt daher auch entsprechend vielen Pharmazeutinnen zugute", so abschließend Kdolsky.

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