LR Schmid: Gewalt muss thematisiert werden

Mehr Geld für innovative Präventionsarbeit in Jugendzentren

Bregenz (VLK) - In den Jahren 2007 und 2008 haben die
Einrichtungen der Offenen Jugendarbeit 60.000 Euro pro Jahr aus dem Sozialfonds erhalten, um wichtige Themen wie Jugend und Gewalt aufzugreifen und gemeinsam mit den Jugendlichen zu bearbeiten. Aufgrund der sehr positiven Erfahrungen in diesen beiden Jahren werden die jährlichen Projektmittel ab 2009 auf 160.000 Euro aufgestockt, teilte Landesrätin Greti Schmid heute, Freitag, im Landhaus mit.
"Gewalt ist meist ein Zeichen von Schwäche, deshalb ist die konstruktive Auseinandersetzung von Jugendlichen mit diesem Thema von besonderer Bedeutung", sagte Schmid. Die Unterstützung durch die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Offenen Jugendarbeit sei ein wichtiger Beitrag, um die Jugendlichen für alle Formen der Gewalt zu sensibilisieren und sie zu motivieren, offen gegen Gewalt einzutreten.

Mit der Aufstockung der Fördergelder wird diese Arbeit weiter verstärkt, so Schmid: "Wir können noch mehr Projekte fördern, die Laufzeit erfolgversprechender Projekte verlängern und auch kleineren Einrichtungen die Möglichkeit geben, verstärkt auf regionale Themen einzugehen."

Mehrere Einrichtungen der Offenen Jugendarbeit haben in den letzten beiden Jahren Projekte durchgeführt, die Gewalt zum Thema hatten. Das Koordinationsbüro für Offene Jugendarbeit und Entwicklung (koje) hat diese Arbeit begleitet und ausgewertet. Dabei konnte insgesamt eine sehr positive Wirkung auf die beteiligten Jugendlichen festgestellt werden, die auch das Klima in den Jugendzentren und in die Städte und Gemeinden beeinflusst hat, erläuterte koje-Geschäftsführerin Sabine Liebentritt.

Jugendarbeiterin Cornelia Reibnegger schilderte ein praktisches Beispiel aus Hard. Dort wurden zwei Projekte mit speziellem Fokus auf rechtsorientierte Jugendliche und Vandalismus durchgeführt. "Die Jugendarbeiterinnen und -arbeiter sind nahe an der Lebenswelt der Jugendlichen und werden daher von diesen als Ansprechpartner akzeptiert bzw. gesucht, wenn es um Themen wie Job, Eltern, Schule, Suchtfragen, Liebeskummer, Straftaten etc. geht", so Reibneggers Erfahrungen.
(gw)

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