"Österreich nach der Wahl - Bildung was nun?"

Initiative BildungGRENZENLOS - Pressekonferenz am 16.Okt 2008, Kunsthalle Wien project space, Treitlstr. 2 1040 Wien, 10.00 Uhr

Wien (OTS) - Die überparteiliche Initiative BildungGRENZENLOS fordert die umfassende Berücksichtigung des Themas Bildung im nächsten Regierungsprogramm.

Bildung war - abgesehen von den Studiengebühren - im Wahlkampf 2008 kein Thema. Die öffentliche Auseinandersetzung mit der zukünftigen Qualität von Schulen und Bildungseinrichtungen muss in Österreich ein zentrales Anliegen sein. Für Österreich als kleines und rohstoffarmes Land wird die Zukunft und der Wohlstand unseres Landes hauptsächlich von der Innovationsbereitschaft und Produktivität seiner jungen Bürgerinnen und Bürger abhängen. Das ist eine Herausforderung an die nächste Regierung.

Wir stehen für eine Schule, die die Lernenden in den Mittelpunkt stellt, eine Schule, die von den Stärken der Kinder und Jugendlichen ausgeht und die sie als eigenständige Persönlichkeiten fördert und fordert. Es braucht ein Bildungssystem, das eine neue Lernkultur, eine Kultur der Verantwortung ermöglicht.

Die Initiative BildungGRENZENLOS fordert daher für das anstehende Regierungsprogramm folgende Punkte ein:

  • Die deutliche Erhöhung des Bildungsbudgets - Finanzierung durch Einsparungen im Zuge einer umfassende Verwaltungsreform
  • Den flächendeckenden Ausbau von frühkindlichen pädagogischen Bildungseinrichtungen inklusive intensiver Sprachförderung
  • Eine gemeinsame Schule bis zum Ende der Sekundarstufe I - keine Selektion mit 9 ½-Jahren
  • Eine gleichwertige pädagogische Ausbildung sowie gleiche dienstrechtliche Stellung und Besoldung für alle Lehrer/innen.
  • Eine kontinuierliche Professionalisierung von Lehrer/innen
  • Die Öffnung der Schule und professionelle Kooperation mit außerschulischen Einrichtungen
  • Den zügigen Ausbau von Schulautonomie gemäß internationalen Standards: Schulen sind zuständig für die Auswahl der Lehrer/innen, für ihr pädagogisches Programm und haben finanzielle Autonomie
  • Den Ausbau eines Qualitätsmanagementsystems auf allen Ebenen
  • Verstärkte Investitionen in bauliche und infrastrukturelle Maßnahmen -Schulraum als "3. Pädagoge" - die Schule als Arbeitsplatz

www.bildunggrenzenlos.at

Rückfragen & Kontakt:

Mag. Heidi Schrodt, Initiative BildungGRENZENLOS,
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