FP-Lasar: Mehr Therapieplätze und härtere Gangart gegen Drogendealer!

Zwangstherapie für Süchtige weiterhin gefordert

Wien, 10.10.2008 (fpd) - Die heute praktizierte "Überlebenshilfe" mit Ideen zu Drogenräumen, flächendeckender niederschwelliger Methadonabgabe und vom Sozialamt finanzierten Wohnungen bedeutet aus freiheitlicher Sicht eine Suchtverlagerung und trägt ganz sicher nicht zur Besserung des akuten Drogenproblems bei. Die Änderung der Ausgabe von Substitol, welche ab 01. November betrieben werden soll, wird aus Sicht der Freiheitlichen genauso wenig tauglich sein, wie das derzeitige System, so der Gesundheitssprecher der FPÖ-Wien, LAbg. David Lasar.

Nicht nur die Einnahme von Substitol gehört kontrolliert sondern auch die Ausgabe. Es muss also gleich vor Ort in den Räumlichkeiten des Amtsarztes die Einnahme sichergestellt werden. Die wöchentliche Ausgabe - die ja in wirklichkeit die häufigste ist - sollte gestrichen werden.
Ziel einer zukunftsorientierten Drogenpolitik muss die effektive Zerschlagung und repressive Verfolgung der illegalen Drogen sowie der offenen Szene sein. Dies muss auf der einen Seite mit der dringend notwendigen Aufstockung von Therapieplätzen und andererseits auch mit der Schaffung exekutiver Repressionsmaßnahmen einhergehen. Zum Schutz der Jugend und der gesamten Gesellschaft vor dem todbringenden Gift müssen deshalb alle Maßnahmen einer verantwortungsvollen Politik auf Rauschgiftabstinenz ausgerichtet sein. Je früher ein Drogensüchtiger für Entzug und Therapie -notfalls auch gegen seinen Willen - in ein Entzugsprogramm kommt, desto größer ist seine Chance zu einem drogenfreien Leben zurückzufinden. Die Therapie soll stationär durchgeführt werden und auch Arbeiten in der Natur beinhalten. Dies sei deswegen von Bedeutung, da durch den Entzug oftmals ein großes Aggressionspotential frei werde und dies gilt es optimal zu kanalisieren, so Lasar.

Parallel dazu müssen bei den Betreuten wöchentlich Drogentests durchgeführt werden, um eventuelle Rückfälle sofort erkennen und dementsprechende Gegenmaßnahmen setzen zu können. Wichtig ist den Süchtigen das Gefühl zu vermitteln, dass Sie ein Teil dieser Gesellschaft sind, dass dafür aber auch Arbeit an sich selbst notwendig ist und damit das Unrechtsbewusstsein geschärft wird, so Lasar abschließend. (Schluss)paw

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