Haimbuchner zu Plus 28 % bei Kinderkriminalität: FPÖ für sofortiges und konsequentes Handeln

Kriminelle Strafunmündige in gesicherten Internaten verwahren - Sonderkommissionen in jedem Bundesland - FPÖ für "Schnupperhaft"

Wien (OTS) - "Der Anstieg der so genannten Kinderkriminalität -also der Straftaten von strafunmündigen unter Vierzehnjährigen - um 28 Prozent von 2007 auf 2008 erfordert sofortiges und konsequentes Handeln seitens der zuständigen Innen- und Justizministerin. Trotz der von der ÖVP verschleppten Regierungsverhandlungen muss rasch ein umfassendes Bündel an Maßnahmen beschlossen werden. Die katastrophalen Zahlen in diesem Bereich werden immer alarmierender." Dies forderte heute der Landesparteiobmann-Stellvertreter der FPÖ Oberösterreich und Jugendsprecher des FPÖ-Parlamentsklubs, NAbg. Dr. Manfred Haimbuchner im Hinblick auf die Veröffentlichung der neuen Vergleichszahlen für die Monate Jänner bis September 2008 in der monatlichen Kriminalstatistik des Innenministeriums.

Da sich VP-Innenministerin Fekter bei ihrer Reaktion heute wieder einmal auf die üblichen Allgemeinplätze beschränke, unterstreicht dies für Haimbuchner "die jahrelange Unfähigkeit der ÖVP, um diesem Problem Herr zu werden." Nach Ansicht der FPÖ müsse die Möglichkeit der Verwahrung von kriminellen Strafunmündigen in gesicherten Internaten geschaffen werden. "Dazu brauchen wir auch die Aufstellung von Sonderkommissionen der Polizei zur Bekämpfung der Kinder- und Jugendkriminalität in jedem Bundesland", so Haimbuchner.

"Und zur Bekämpfung der Kriminalität bei Strafunmündigen muss die 'Schnupperhaft' umgesetzt werden. Auch der Mindeststrafrahmen soll herab gesetzt werden", präzisierte Haimbuchner die Position der FPÖ.

"Damit ist gewährleistet, dass die Täter sich ihres Handelns endlich bewusst werden", ist für Haimbuchner "die 68er-Methode" der letzten Jahre klar gescheitert, nun sei mutiges und rasches Handeln erforderlich. "Großteils werden Kinder und Jugendliche selbst Ofer dieser Form der Kriminalität. Daher ist ihre effektive Bekämpfung der einzige wirksame Schutz unserer Zukunft", so der FPÖ-Jugendsprecher.

"Die Jungwähler in Österreich haben sich an der Wahlurne am 28. September ganz klar für diesen mutigen und konsequenten Weg - fernab von Tabus und Schönrederei - ausgesprochen. Wir werden das uns entgegengebrachte Vertrauen nicht missbrauchen und weiterhin diesen Weg gehen", schloss Haimbuchner.

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