Spenden-Minus: BZÖ-Haubner: BZÖ wird Absetzbarkeit von Spenden beantragen

Wien 2008-10-10 (OTS) - BZÖ-Sozialsprecherin Ursula Haubner
fordert angesichts der dramatischen Spendenprognosen die rasche Umsetzung der steuerlichen Absetzbarkeit von sozialen Spenden für Private. "Laut Market-Umfrage, haben 2006 über 80 Prozent der Österreicher gespendet. Bei einer derart großen Hilfsbereitschaft muss von Seiten des Bundes alles getan werden, um die hohe Spendenbereitschaft der Österreicherinnen und Österreicher zu unterstützen", betont Haubner, die bereits für die erste Sitzung des neuen Nationalrates eine diesbezügliche parlamentarische Initiative des BZÖ ankündigt. Laut Spendenbericht haben Private im Jahr 2006 rund 400 Millionen Euro an Hilfsorganisationen wie Caritas, das Rote Kreuz, SOS-Kinderdorf oder die Dreikönigsaktion gespendet. Firmen spendeten im selben Zeitraum nicht einmal ein Zehntel, nämlich 30 Millionen Euro.

Haubner verwies darauf, dass innerhalb der alten 15 EU-Staaten neben Österreich nur in Schweden und in Finnland Privatspenden nicht steuerlich geltend gemacht werden können. "Wenn private Spenden steuerlich begünstigt werden, wäre das ein gewaltiger Motivationsschub gerade für die vielen ehrenamtlich Tätigen in Österreich. Die Bundesregierung wäre gefordert gewesen, die steuerliche Absetzbarkeit von Spenden für Private, über die ja bereits 2006 auf meine Initiative eine Einigung erarbeitet wurde, rasch umzusetzen. Finanzminister Molterer soll endlich das umsetzen, was die ÖVP bereits 2006 versprochen und zugesagt hat. Das SPÖ und ÖVP hier blockiert haben, ist unverständlich und nicht argumentierbar", betont Haubner. Gerade der kolportierte Spendenrückgang von 400 auf 350 Millionen in den letzten beiden Jahren zeige den dringenden Handlungsbedarf.

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