Kickl: Lehnen Bleiberechts-Firlefanz klar ab

Asyl ist nur Schutz auf Zeit - es geht zudem um eine Trennung von Schutzbedürftigen und Wirtschaftsflüchtlingen

Wien (OTS) - "Ein derartiger Firlefanz wird mit der FPÖ
keinesfalls in Frage kommen", erklärte FPÖ-Generalsekretär NAbg. Herbert Kickl anlässlich des heutigen "bundesweiten Aktionstags für ein Bleiberecht". Offenbar würden selbst die enormen Probleme, die Österreich bereits im Zuwanderungs- und Integrationsbereich habe, die Multi-Kulti-Fanatiker nicht zur Besinnung bringen. Denn auch ein völlig diffuses Bleiberecht würde im Grunde nur den Bereich Asyl weiter mit der Zuwanderung nach Österreich vermischen. Für die FPÖ stünden aber klar die Interessen der Österreicherinnen und Österreicher im Vordergrund, die durch eine ungeregelte Zuwanderung mittlerweile ernsthaft gefährdet seien, so Kickl. Daher sei wichtig, dass Asyl nur die Person bekomme, deren Antrag auch korrekt und begründet sei. Darüber hinaus solle dieses Recht auch in Zukunft nur auf Zeit gewährt werden.

Zudem sei es in höchstem Maße unverantwortlich, in Zeiten steigender Ausländerkriminalität über ein generelles Bleiberecht zu diskutieren. Alleine im Jahr 2007 seien etwa 10.602 ermittelte Tatverdächtige Asylwerber gewesen. "Einwanderung hat, wenn überhaupt, ausschließlich nach den Interessen Österreichs zu erfolgen. Wenn es zu einem automatischen Bleiberecht kommen sollte, kann davon dann keine Rede mehr sein. Zudem hat der 28. September klar gezeigt, dass die österreichische Bevölkerung den Multi-Kulti-Träumereien der Grünen oder auch der SPÖ eine klare Absage erteilt hat", schloss Kickl.

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