Vilimsky: 2008 geringste Aufklärungsquote seit 10 Jahren

Personalabbau der Exekutive führt österreichische Sicherheitspolitik in Richtung Bankrott

Wien, 10-10-2008 (fpd) - Dass wir heute mit der geringsten Aufklärungsquote seit 10 Jahren zu kämpfen haben zeige, dass der permanente Abbau von Planstellen und Überstunden bei der Exekutive ein desaströses Ergebnis mit sich bringen. Aus den jährlichen Sicherheitsberichten des Bundesministeriums für Inneres gehe eindeutig hervor, dass die Aufklärungsquote mit 38 Prozent heute so niedrig sei, wie seit 10 Jahren nicht mehr! Es sei allerdings völlig klar und logisch, dass immer weniger Polizisten, der immer größer werdenden Zahl von Kriminellen - vorwiegend Ostbanden und Asylbetrüger - nicht mehr Herr werden können.

Angesichts dessen stinke das Eigenlob Fekters gewaltig, wenn sich diese mit einer sinkenden Kriminalstatistik brüsten wolle. Sogar verschiedenste Zeitungen haben bereits aufgezeigt, wie sehr an den Zahlen herumgefeilt werde, damit sie besser aussehen. Wenn ein und derselbe Täter mehrere Straftaten begangen hat, so werde nur ein Delikt in die Statistik aufgenommen. Vielleicht sei auch der Handtaschendiebstahl von Frau Minister Fekter Teil eines Seriendeliktes und am selben Abend mehrere Handtaschen in der Gegend gestohlen worden und dann nur als ein Seriendelitk verbucht worden. Abgesehen davon, dass Fekter überhaupt versucht habe, diesen peinlichen Diebstahl vor der Öffentlichkeit geheimzuhalten.

Angesichts des immer größer werdenden Sicherheitsdefizits in der Alpenrepublik forderte Vilimsky die sofortige Nachbesetzung unbesetzter Planstellen, eine spürbare Entlastung der Exekutive bei den Verwaltungsarbeiten, sowie die rasche Aufstockung um 3000 Polizisten für ganz Österreich. Dieses Vorhaben müsse in den nächsten drei Jahren realisiert werden. Anderenfalls werde sich die Kriminalstatistik und die Aufklärungsquote abermals verschlimmern und die österreichische Sicherheitspolitik in Richtung Bankrott gehen, so Vilimsky abschließend. (Schluss) hn

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