Strache: Finanzkrise nicht verharmlosen!

Regierung aufgefordert, durch sofortigen Zuwanderungsstopp zumindest arbeitsmarktpolitisch pro-aktive Maßnahmen zu setzen

Wien (OTS) - Die weltweite Finanzkrise, welche ihre Auswirkungen jetzt auch schon deutlich in Österreich zeige, dürfe von der Regierung nicht weiter herunter gespielt und verharmlost werden, wendet sich heute FPÖ-Bundesparteiobmann HC Strache mahnend an SPÖ und ÖVP. "Den Kopf in den Sand zu stecken und sich als Insel der Seligen darzustellen ist keine geeignete Strategie im Umgang mit dem wirtschaftlichen und arbeitsmarktpolitischen Drohszenario, das auf uns zukommt", argumentierte Strache.

"Die aktuellen Wirtschaftsdaten beweisen, dass die Krise massiver ist, als bisher zugegeben wurde", so Strache. Mit Ende des Jahres sei laut Expertenmeinung eine Rezession wahrscheinlich, betont der FPÖ-Chef die Ernsthaftigkeit der aktuellen Lage.

Die Finanz- und Bankenkrise werde sich zu einer allgemeinen Wirtschaftskrise, die auch Österreich voll erfasst, ausweiten. Eine der unmittelbaren Folgen davon sei es, dass es mit ziemlicher Sicherheit auch einen enormen Anstieg der Arbeitslosigkeit geben werde, gab Strache zu bedenken "Wir verlangen daher die sofortige Umsetzung eines Zuwanderungsstopps und ein Ende aller unverantwortlichen Überlegungen in Sachen Auslaufen von Übergangsfristen am Arbeitsmarkt. Was Österreich braucht ist ein Schutz der Arbeitsplätze für unsere Staatsbürger und keinen Import von zusätzlicher Arbeitslosigkeit. Diese jetzt schon massive Problematik wird sich weiter zuungunsten der Österreicher verschärfen, wenn es kein entschiedenes Stopp gibt. SPÖ und ÖVP müssen über ihren ideologischen Schatten springen, bevor es zu spät ist", mahnte Strache.

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