Wehsely und Landau bei Spatenstich für sozial betreutes Wohnen

Neues Haus entsteht in der Heustadelgasse in der Donaustadt

Wien (OTS) - Die Caritas baut gemeinsam mit der gemeinnützigen Wohnbaugesellschaft Heimat Österreich ein sozial betreutes Dauerwohnhaus für Wohnungslose in der Heustadelgasse 48 im 22. Wiener Gemeindebezirk. Damit entsteht ein weiteres Angebot für Menschen, die von Wohnungslosigkeit betroffen sind. Menschen mit körperlichen, psychischen oder sozialen Beeinträchtigungen wird in der Heustadelgasse eigenständiges Wohnen auf Dauer ermöglicht. Erklärtes Ziel ist es, dem Wunsch der Betroffenen nach Eigenständigkeit entgegenzukommen und diese möglichst lange zu bewahren. Bis 2010 werden die insgesamt 112 Kleinwohnungen fertig gestellt. Die Gesamtkosten für den Bau belaufen sich auf über 7 Millionen Euro, die Unterstützung aus Mitteln der Wohnbauförderung der Stadt Wien beträgt rund 2,3 Millionen Euro. "Die Stadt Wien achtet darauf, dass niemand im Regen stehen gelassen wird. Das neue Haus in der Heustadelgasse zeigt - wie viele andere Projekte - die Innovationskraft der Wiener Sozialpolitik", erklärte Gesundheits- und Sozialstadträtin Mag.a Sonja Wehsely am Freitag beim Spatenstich. Wien werde zu Recht als Sozialhauptstadt Österreichs wahrgenommen: "Wir haben für den kommenden Winter den Heizkostenzuschuss auf 200 Euro verdoppelt und heben die Sozialhilfe mit 1. Jänner 2009 an. Besonders wichtig ist der Stadtregierung auch die Anhebung des Landespflegegeldes um bis zu 6 Prozent sowie die Zuschläge für an Demenz erkrankte WienerInnen und schwerst behinderte Kinder und Jugendliche", so Wehsely.****

"Es sagt viel über eine Gesellschaft aus, wie sie mit sozial schwachen Menschen am Rande der Gesellschaft umgeht", betonte Caritas-Direktor Michael Landau. "Und da gehört beides zusammen:
Professionalität und Mitmenschlichkeit. Gemeinsam mit unseren PartnerInnen in der Stadt Wien und der Heimat Österreich haben wir schon viel erreicht. Mit dem heutigen Spatenstich setzen wir einen weiteren wichtigen Schritt zur Verbesserung der Situation für wohnungslose, ältere Menschen."

Bei der Planung des Projekts Heustadelgasse wurden auf Grundlage der Erfahrungen mit sozial betreuten Wohnhäusern in den vergangenen Jahren - speziell in den Caritaseinrichtungen Haus Allerheiligen und Haus Jona - zwei Anliegen verwirklicht: Einerseits werden den Menschen eigene vier Wände und ein Lebensabend in Würde angeboten. Andererseits wird die notwendige Unterstützung im Alltag bereitgestellt. Diese Hilfe soll die Lebensqualität der Menschen sichern und den Alltag in Gemeinschaft ermöglichen. Diese benötigten Hilfestellungen sollen zusätzlich durch die erstmalige Integration einer Station von "Betreuen und Pflegen zu Hause", sowie durch ergänzende externe Leistungen gewährleistet werden. Das Haus steht somit auch für ältere, wohnungslose Menschen und Personen aus geriatrischen Einrichtungen, die keine intensive Pflege mehr benötigen, zur Verfügung.

Die Caritas der Erzdiözese Wien bietet zur Zeit 850 Notschlaf-und Wohnplätze für ehemals obdachlose Menschen an - in einem gestuften Konzept vom Caritas-Obdachlosenbetreuungszentrum Gruft über Einrichtungen wie das Frauenwohnzentrum in der Springergasse oder das Juca, das Jugendhaus der Caritas, bis hin zu einem eigenen Startwohnungsreferat. Von diesen 850 Plätzen sind ca. 200 so konzipiert, dass sie dauerhaft einen Wohnplatz und die nötige Unterstützung für alte und ehemals obdachlose Menschen bieten. (Schluss) ks/me

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