VP-Gerstl: Taktverdichtung auf der S50 - realitätsferne Verkehrsplanung

Wien (VP-Klub) - "Der Infrastrukturausbau im Westen Wiens wird
schon seit langem vernachlässigt, die heute im Finanzausschuss zur Beschlussfassung stehende Taktverdichtung der S50 ist lediglich ein schwacher Trost und kommt einer Alibihandlung gleich, da sie den wahren Bedarf bei Weitem nicht deckt", so der Verkehrssprecher der ÖVP Wien, LAbg. Wolfgang Gerstl.

"Die Taktverdichtung von 30 auf 15 Minuten in der Zeit von 6.00 Uhr bis 8.30 Uhr ist ja gerade noch akzeptabel, sie aber am Nachmittag schon um 17.30 enden zu lassen, ist realitätsfern und entspricht nicht den üblichen Arbeitszeiten", so Gerstl. Zudem sollte der jetzt gültige Stundentakt ab 19.00 Uhr zumindest bis 21.00 Uhr durch einen Halbstundentakt ersetzt werden. "Um die S50 zu einer sinnvollen Alternative zum Auto zu machen und Pendlerinnen und Pendler zum Umsteigen auf die Bahn zu bewegen, muss der Fahrplan mit der Praxis in der Arbeitswelt korrespondieren", betont Gerstl.

Intervallverdichtung wäre auf gesamter Strecke der S50 wünschenswert

Auch sei es wenig sinnvoll, den verdichteten Schnellbahnverkehr schon in Unterpurkersdorf enden zu lassen, da diese Haltestelle keine ausreichende Parkplatzkapazität biete. Der nächste P&R-Parkplatz befindet sich eine Station weiter in Purkersdorf-Gablitz, dort treffen auch die Auto-Pendlerströme aus dem Tullner Siedlungsbereich auf die Westbahn. Die Taktverdichtung sollte daher bis zur Endstation der S50 in Rekawinkel realisiert werden, damit könnte eine Verteilung der Pendlerströme auf der gesamten Strecke der S50 erreicht werden, so der abschließende Vorschlag von VP-Verkehrssprecher Gerstl.

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