Rübig: EU-Budget 2009 unterstützt Unternehmer und Firmengründer

Grenzüberschreitende unternehmerische Aktivitäten im gemeinsamen Markt müssen gefördert werden

Brüssel, 10. Oktober 2008 (ÖVP-PD) Mit über zwei Millionen Euro soll die Europäische Union im kommenden Jahr Jungunternehmer und Firmengründer besonders fördern. "Erasmus for Young Entrepreneurs ist ein äußerst spannendes Projekt. Wir wollen Jungunternehmern und Firmengründern durch das Angebot von Praktika und Fortbildungen in ganz Europa neue Erfahrungen und einen neuen, europäischen Ansatz für ein erfolgreiches Geschäftsleben vermitteln. Der Heimatmarkt Europa bietet gerade den KMU faszinierende Chancen, wenn man den Schritt über die eigenen Grenzen wagt. Mit dem neuen EU-Programm wollen wir genau dabei helfen", freut sich der Haushaltsexperte des ÖVP-Europaklubs, Dr. Paul Rübig, über die erfolgreiche Abstimmung im Haushaltsausschuss des Europäischen Parlaments. ****

Im Rahmen der ersten Abstimmung über das EU-Budget für das kommende Jahr 2009 konnte Rübig durchsetzen, dass das neue Programm im kommenden Jahr ausgebaut wird. "Gerade in wirtschaftlich schwierigen Zeiten müssen wir unseren Betrieben unter die Arme greifen. Das gilt vor allem für all jene jungen Menschen, die das große Abenteuer einer Betriebsgründung in Angriff nehmen wollen. Das Projekt zielt darauf ab, die Wettbewerbs- und Lebensfähigkeit unserer Klein- und Mittelbetriebe zu stärken. Wir wollen vor allem die grenzüberschreitenden Aktivitäten innerhalb des gemeinsamen Marktes fördern", so Rübig weiter. Im Zuge einer engen Zusammenarbeit zwischen den Mitgliedstaaten sollen auch gemeinsame Grundsätze für ein erweitertes Mentoring-Programm für die Weitergabe des Wissens und der Schlüsselkompetenzen festgelegt werden, die für eine erfolgreiche Unternehmensübergabe notwendig sind.

Ziel des neuen Projekts ist es auch, den Erfahrungsaustausch zwischen jungen Unternehmern - vor allem Eigentümern oder Geschäftsführern von KMU, Kleinstunternehmen und Handwerksbetrieben -quer durch Europa zu fördern "Wir können alle von einander lernen und durch einen Erfahrungsaustausch hoffentlich auch neue Geschäftsideen und Kontakte mit nach Hause nehmen. Wir wollen auch die Industrie-Handels- und Handwerkskammern einbinden, die für Unterstützung und Förderung dieses Programms zuständig sein werden", erklärt Rübig.

Im kommenden Jahr sollen in einer ersten Phase bis zu 900 junge Unternehmer auf die Reise in andere EU-Staaten geschickt werden. Der Aufenthalt kann, je nach Bedarf, bis zu sechs Monaten dauern. "Startschuss für die ersten Anmeldungen wird voraussichtlich im Februar 2009 über eine EU-weite Website sein. Ich werde rechtzeitig darüber informieren, damit möglichst viele Jungunternehmer aus Österreich von diesem neuen Angebot Gebrauch machen", sagte Rübig abschließend.

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