BZÖ-Haubner: Keine Reduktion von Freigegenständen an Österreichs Schulen

"Zusätzliche Bildungsangebote dürfen nicht von befristeten EU-Förderprogrammen abhängig gemacht werden"

Wien (OTS) - "Das Auslaufen von EU-Förderungen aus dem Europäischen Sozialfonds (ESF) darf zu keiner Reduktion von Zusatzangeboten für die Schülerinnen und Schüler an Österreichs Schulen führen. Das Unterrichtsministerium muß sicherstellen, dass bewährte Zusatzangebote - wie etwa die Vorbereitung auf die Berufsreifeprüfung an BHS oder IT-Ausbildungen an den AHS - trotz des Auslaufens der EU-Förderung im bisherigen Ausmaß fortgeführt werden können", so Haubner weiter.
Die Schulen klagten bereits jetzt, dass sie bestehende Angebote reduzieren, wenn nicht sogar völlig streichen müssen, da diese alleine aus den Mittel der Schule nicht zu finanzieren seien. Damit werden der Gestaltungsspielraum und die Attraktivität der Schulen untergraben, erklärte Haubner.
Es darf nicht sein, so Haubner, dass mit Mitteln der EU zuerst Erwartungshaltungen für bessere Zukunftschancen bei den Schülern aufgebaut würden, um nach dem Auslaufen der EU-Förderung vom Unterrichtsministeriums wieder zurückgeschraubt zu werden. "Zusätzliche Bildungsangebote zur Verbesserung der Zukunftschancen von Schülerinnen und Schüler dürfen nicht von befristeten EU-Förderprogrammen abhängig gemacht werden, sondern müssen in nationale Projekte übergeleitet werden", forderte Haubner abschließend.

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