Kaiser: Menschenrechte sind nicht teilbar!

In Kärnten hat jeder Mensch das Recht auf beste medizinische Versorgung!

Klagenfurt (SP-KTN) - "Kranke und behinderte Menschen haben in Kärnten das Recht in entsprechenden Ambulanzen bzw. stationär behandelt zu werden", argumentiert Kärntens Gesundheitsreferent LR Peter Kaiser angesichts der politisch motivierten Unterbringung von Flüchtlingen auf der Saualm.

Eine Vorgangsweise, die Gesundheitsreferent Kaiser nicht akzeptiert:
"In meiner Verantwortung als Gesundheitsreferent ist es mir wichtig, klar zu stellen, dass Menschen egal welcher Herkunft und unabhängig ihrer körperlichen oder geistigen Beeinträchtigungen, jedenfalls das Recht auf eine entsprechende medizinische Versorgung in den dafür vorgesehenen Krankenhäusern und Gesundheitseinrichtungen haben!"

Dieses Recht stehe allen Menschen in Kärnten in gleichem Ausmaß zu. Überhaupt seien Menschenrechte nicht teilbar. Grund für die vom Landeshauptmann gewählte Vorgangsweise sei offensichtlich eine bewusste und gezielte Feindbildpolitisierung, die nicht aus der Not heraus, sondern aus politischem Kalkül entstanden sei. "Daran sollte er in seiner Funktion auch denken, wenn er am 10. Dezember, dem Tag der Menschenrechte, den Kärntner Menschenrechtspreis verleiht", so Kaiser, der maßgeblich an der Realisierung dieses Preises mitwirkte.

Die gesamte Debatte, die in diesem Zusammenhang getätigte Wortwahl und die zu Tage tretende Geisteshaltung Einzelner sei äußerst bedenklich, so Kaiser abschließend.

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