LHStv. Rohr: Neuer Reaktor in Krsko indiskutabel

Minister Pröll und Bartenstein sollen klar Kärntens Position vertreten

Klagenfurt (LPD) - Unverständlich findet LHStv. Reinhart Rohr die derzeit in Slowenien stattfindende Diskussion um den Bau eines zweiten Atomreaktors in Krsko. "Schon das bestehende Atomkraftwerk war und ist ein wunder Punkt in den Beziehungen zwischen Kärnten und Slowenien. Die Gefahr, die von diesem Atommeiler ausgeht, ist nicht zu vernachlässigen", sagt Rohr. Das jetzt nicht nur der Betrieb des alten Reaktors um bis zu 20 Jahre verlängert werden soll, sondern auch an den Bau eines zweiten Reaktors gedacht wird, ist für den Kärntner Energiereferenten indiskutabel.

Kärnten investiert viel Zeit und Geld in EU Interreg-Projekte gemeinsam mit der Steiermark und dem Partner Slowenien zur Nutzung von Öko-Energie. "Eine Verlängerung der Lebensdauer von Krsko zieht unsere Bemühungen geradezu ins Lächerliche", so Rohr.

Jetzt seien vor allem Umweltminister Josef Pröll und Wirtschaftsminister Martin Barteinstein gefordert, eine klare Stellung zu diesem Thema zu beziehen. "Es geht hier vor allem um die Sicherheit der Kärntner Bevölkerung", betont Rohr.
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