Hofer: Behindertengerechte Umbauten an Autobussen subventionieren

FPÖ will mit Antrag Benachteiligung von Gehbehinderten im Straßenverkehr entgegen wirken

Wien (OTS) - FPÖ-Behindertensprecher NAbg. Norbert Hofer fordert eine Förderung für Busunternehmer, die behindertengerechte Busse anschaffen oder entsprechende Umbauten an ihren Autobussen vornehmen. Damit soll ermöglicht werden, dass sich gehbehinderte Menschen weniger eingeschränkt im Straßenverkehr bewegen können.

Norbert Hofer: "Gehbehinderte können sich einerseits oftmals nur schwer ohne Kraftfahrzeug bewegen und andererseits können sie viele Verkehrsmittel nur eingeschränkt benutzen. Vor allem Personen, die auf den ständigen Gebrauch eines Rollstuhles angewiesen sind, können Linienbusse außerhalb des Stadtverkehrs und ebenso Reisebusse praktisch gar nicht nutzen, da ihnen schon das Einsteigen unmöglich ist. Wir wollen in diesem Bereich Verbesserungen herbeiführen."

Es gibt nämlich durchaus die Möglichkeit Busse behindertengerecht umzubauen, sodass Gehbehinderte und Rollstuhlfahrer mittels eingebautem Lift in den Bus gehoben werden können. Im Bus gibt es dann eigene Plätze, an denen Rollstühle fixiert werden können.

Hofer: "Da behindertengerechte Umbauten an Bussen sehr kostenintensiv sind, werden diese nur sehr selten vorgenommen. Damit in Zukunft mehr Busunternehmer gehbehinderte Menschen und Rollstuhlfahrer befördern können, fordern wir, dass für behindertengerecht umgebaute Busse eine Förderung des Bundes eingeführt wird. Durch eine entsprechende Förderung würde das Angebot an Reisen und Linienbusfahrten für Gehbehinderte steigen, was dazu beitragen würde, viele Barrieren für diesen großen Personenkreis abzubauen."

Ein entsprechender Antrag der Freiheitlichen wird zu Beginn der neuen Gesetzgebungsperiode im Parlament eingebracht.

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