- 07.10.2008, 10:07:05
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Hofer: Behinderte dürfen nicht länger zu Bittstellern degradiert werden
FPÖ fordert Rechtsanspruch auf persönliche Assistenz am Arbeitsplatz
Wien (OTS) - Durch das Angebot der persönlichen Assistenz am
Arbeitsplatz (PAA) erhalten schwerstbehinderte Menschen eine
personelle Unterstützung, die zur Ausübung einer beruflichen
Tätigkeit oder Absolvierung einer Ausbildung erforderlich ist.
Allerdings besteht auf die Zuerkennung von PAA kein Rechtsanspruch,
was der FPÖ und vor allem den Betroffenen ein Dorn im Auge ist.
FPÖ-Behindertensprecher NAbg. Norbert Hofer: "Es kann nicht sein,
dass man im österreichischen Sozialstaat betteln muss, um notwendige
Leistungen zu erhalten. Menschen mit Behinderung muss eine
bedarfsgerechte finanzielle Unterstützung, und, wenn es erforderlich
ist, auch eine Assistenz am Arbeitsplatz zuerkannt werden. Die
Unterstützung des Lebens in und die Teilhabe an der Gemeinschaft
sowie die Verhütung von Isolation und Absonderung von der
Gemeinschaft von Behinderten ist sicherzustellen."
Bei der PAA bemängelt Hofer vor allem, dass es keine klare Definition
der Voraussetzungen gibt, die für die Zuerkennung von Persönlicher
Assistenz am Arbeitsplatz erfüllt werden müssen. Hofer: "Behinderte
dürfen in Österreich nicht länger zu Bittstellern degradiert werden.
Deshalb ist sicherzustellen, dass es bei Erfüllen bestimmter
Voraussetzungen auch einen Rechtsanspruch auf PAA gibt. Die FPÖ wird
daher im Nationalrat einen entsprechenden Antrag einbringen."
Rückfragehinweis:
FPÖ
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