KORREKTUR zu OTS048: "Eine architektonische Skulptur"

Domenig Steinhaus am Ossiacher See eröffnet - LH Haider: Land Kärnten will es als kulturelles Begegnungszentrum nutzen

Klagenfurt (LPD) - In OTS048 muss es im ersten Absatz, erster Satz richtig heißen: ... sein Projekt Steinhaus am Ossiachersee (Gemeinde Steindorf) ... NICHT: ... (Gemeinde Steinfeld) ...

KORRIGIERTE NEUFASSUNG:

"Eine architektonische Skulptur"
Utl: Domenig Steinhaus am Ossiacher See eröffnet - LH Haider: Land Kärnten will es als kulturelles Begegnungszentrum nutzen

Vor 22 Jahren hat der Kärntner Architekt Günther Domenig sein Projekt Steinhaus am Ossiachersee (Gemeinde Steindorf) begonnen, Heute, Sonntag, wurde es im Beisein von Bundesministerin Claudia Schmied, Landeshauptmann Jörg Haider und des Stiftungsvorstandes der "Privatstiftung Steinhaus Günther Domenig" offiziell eröffnet. Die Festredner würdigten allesamt Domenigs Stellenwert für die heimische und internationale Architekturszene.

"Das Haus ist das Lebenswerk von Domenig und es war in der Realisierungsphase eine Versuchs- und Forschungsstation für ihn", sagte der Landeshauptmann. Domenig habe sich zuerst im Alleingang dafür engagiert. Im Laufe der Jahre erkannte jedoch die Öffentlichkeit, dass es sich um ein architektonisches Zentrum handle, hob der den Stellenwert des Hauses hervor.

In dem Haus spiegelt sich für Haider auch die Lebensphilosophie des Erbauers wieder. "Er orientierte sich an der Baukultur des Landes und schuf ein aus der Tradition hervorgegangenes Werk", betonte Haider. Für das Land Kärnten sei das Haus ein Leuchtturmprojekt, welches künftig als kulturelles Begegnungszentrum genutzt werden soll, gab Haider bekannt. Seitens des Landes wurden für die Realisierung des Hauses 400.000 Euro aus dem Zukunftsfonds beigesteuert.

"Gut Ding braucht Weile, hervorragende Dinge brauchen etwas länger", begann Schmied ihre Rede. Für die Kultur- und Bildungsministerin ist das Haus "ein Meisterwerk der Architektur, ein stehender und schwebender Fels der Poesie, und ein Zeichen für die Vielfalt der Kultur in der Region". Mit seiner Errichtung entstanden aber auch eine Werkstätte der Architektur und ein Ort der Kommunikation, betonte sie. Gleichzeitig spiegelt das Haus die Symbolik ihrer Kulturpolitik wieder. "Ich möchte noch mehr Menschen für die Architektur, Darstellende Kunst und Musik begeistern", so Schmied. Seitens des Bundes gab es eine Förderung in der Höhe von 750.000 Euro.

Für den Stiftungsvorstand sprachen Rechtsanwalt Hannes Pflaum, Wirtschaftsberater Adolf Rausch und Peter Noever, künstlerischer Leiter des österreichischen Museums für angewandte Kunst (MAK).

Pflaum berichtete über die Gründung der Privatstiftung im Jahre 2001. "Sie ist das Rückgrad des Hauses, ermöglichte seine Fertigstellung und sichert seine Zukunft", sagte er. Pflaum dankte dem Bund, dem Land Kärnten und den privaten Sponsoren für die großzügige Unterstützung. Verwaltet wird das Haus von der eigens gegründeten Steinhaus Betriebsgesellschaft.

Rausch stellte die künftigen drei Säulen für die Nutzung vor. Das Haus soll als Architekturwerkstätte, für kulturelle Aufführungen und Ausstellungen und für Seminare und Kongresse unter dem Titel "Art meets Business" genutzt werden.

Noever ging auf die Bedeutung des Hauses für die Architekturlandschaft ein. "Das Haus ist keine Kathedrale und kein Monument, es ist ein Manifest", sagte er.

Seitens der Gemeinde und ihrer Bürger gäbe es Anerkennung und Wertschätzung für Domenig Werk, sagte Steindorfs Bürgermeisterin Marie-Luise Mittermüller. Sie dankte auch ihrem Vorgänger Jörg Freunschlag, dem Landeshauptmann und Ex-Bundeskanzler Wolfgang Schüssel für die Unterstützung.

In einer Filmdokumentation von Krista Fleischmann erklärte Günther Domenig seine Intentionen und Pläne für den Bau. Für ihn ist das Haus eine "architektonische Skulptur", für dessen Errichtung er sich Zeit gelassen habe.

An der Eröffnung nahmen seitens der Kärnter Landesregierung auch LHStv. Reinhart Rohr und die Landesräte Nicole Cernic und Josef Martinz teil. Durch die Eröffnungsmatinee führte Gerfried Sperl von der österreichischen Tageszeitung Der Standard.

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