LehrerInnen-Welttag: Silhavy fordert gendersensible Pädagogik

Wien (OTS) - Seit 1994 wird am 5. Oktober der Welttag der LehrerInnen begangen. Ausgangsbasis dafür ist die "Charta zum Status der Lehrerinnen und Lehrer", die 1966 von der UNESCO und der Internationalen Arbeitsorganisation angenommen wurde. Dabei geht es um die Würdigung der Rolle der PädagogInnen in Erziehung und Ausbildung und die Betonung der Bedeutung dieser Arbeit für die Zukunft unserer Gesellschaft.

Frauenministerin Heidrun Silhavy betonte in diesem Zusammenhang die Notwendigkeit für eine geschlechtersensible Pädagogik in allen Bildungsebenen: "Unterrichten reduziert sich nicht nur auf reine Wissensvermittlung in Form von Daten und Fakten. Es geht vielmehr auch um Unterstützung bei der Entwicklung von sozialen Fähigkeiten und Werten wie Gleichheit, Verständnis, Toleranz, Selbstwert, Kommunikationsverhalten und dem Vermögen zur kritischen Reflexion", so Silhavy.

"In der österreichischen Bundesverfassung ist festgehalten, dass Bund, Länder und Gemeinden sich zur tatsächlichen Gleichstellung von Mann und Frau bekennen. Maßnahmen zur Förderung der faktischen Gleichstellung von Frauen und Männern, insbesondere durch Beseitigung bestehender Ungleichheiten sind zulässig", erinnerte die Frauenministerin.

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