Heinzl: Anstieg der Kriminalität im Bezirk St. Pölten ungebremst

Jahrelanger Personalkürzungskurs der ÖVP-Innenminister zeigt Wirkung - niemand kann sich mehr sicher fühlen

St. Pölten, (SPI) - Die jüngste Einbruchsserie in Kapelln im Bezirk St. Pölten, wo eine Bande in einer Nacht mehrere Wirtschaftsgebäude von Bauernhöfen sowie Baucontainer plünderte und einen Schaden von rund 30.000 Euro anrichtete, nimmt der St. Pöltner SPÖ-Nationalrat Anton Heinzl erneut zum Anlass, um die Forderung nach zusätzlichen Polizistinnen und Polizisten für den Bezirk Bezirk St. Pölten zu erheben. "Wir brauchen dringend zusätzliche 50 BeamtInnen für die Landeshauptstadt und ebenso viele für den Landbezirk St. Pölten. Das jüngste Beispiel hat wieder gezeigt, dass hier bestens organisierte Banden unterwegs sind, die beinahe schon in industriellem Maßstab ihre Raubzüge durchführen. Es gab noch nie so wenig Polizistinnen und Polizisten in St. Pölten wie derzeit - und niemand kann sich wirklich mehr sicher fühlen! In den vergangenen Jahren wurden im Bezirk St. Pölten zudem auf Anweisung des Innenministeriums massive Kürzungen im Dienstbetrieb für die ExekutivbeamtInnen umgesetzt. Ausbildungsmaßnahmen wurden zurückgeschraubt, überörtliche Streifenfahrten reduziert und Überstunden gestrichen. In den drei Überwachungssektoren des Landbezirks St. Pölten fährt beispielsweise in den Nachtstunden jeweils nur mehr ein Streifenwagen - und das für Tausende Straßenkilometer. Wie soll da überhaupt noch überwacht und kontrolliert werden?", so Nationalrat Anton Heinzl.****

"Wenn bereits jeden Tag statistisch drei Einbrüche, wie in der Landeshauptstadt St. Pölten geschehen, kann man nicht zur Tagesordnung übergehen. Die Polizisten und Kriminalbeamten klagen über eine massive Überlastung - durch die Personalkürzungen können keine Ermittlungen und Nachforschungen mehr durchgeführt werden. Es gilt Schaden von der Bevölkerung abzuhalten und die überlasteten BeamtInnen zu unterstützen. Die Sozialdemokraten fordern daher eine ‚Wende in der Sicherheitspolitik' - mehr Personal und bessere Ausrüstung für die Exekutive, weiters eine umfangreiche Ausbildungsoffensive mit Neuaufnahmen, um die Fülle von unbesetzten Planposten endlich besetzen zu können", so Heinzl.
(Schluss) fa

Rückfragen & Kontakt:

NR Anton Heinzl
Tel.: 02742/36512

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NSN0001