Grüne NÖ: Parkplätze für Fahrräder in der NÖ Bauordnung verankert

In der Landtagssitzung fand der entsprechende Abänderungsantrag der Grün-Abgeordneten Helga Krismer die Zustimmung aller Parteien.

St. Pölten (OTS) - "Radfahren braucht eine sachliche, fördernde Politik. Dies muss sich in Gesetzen wie der NÖ Bauordnung widerspiegeln. Teure Landes- Kampagnen sind zu wenig ", so Krismer, die in der Landtagssitzung am 2. Oktober beim Tagesordnungspunkt 11 "Änderung der NÖ Bauordnung 1996" einen entsprechenden Antrag zur Abänderung des Paragraphen 63 der NÖ Bauordnung eingebracht hat.

Nicht außer Acht zu lassen sei darüber hinaus, dass eine ernst gemeinte Ökologisierung im Wohnbau enormes Wirtschaftspotential in Niederösterreich hat.
Bei großvolumigen Bauten gibt es für die Herstellung von Rad-Abstellplätzen extra Punkte im Rahmen der NÖ Wohnbauförderung. Somit handelte es sich bisher um ein freiwilliges Prinzip der Baugesellschaft.
Die Grün-Abgeordnete forderte in ihrem Antrag die Gleichbehandlung für das Rad in der Bauordnung - also die Verpflichtung zur Herstellung von Fahrrad-Abstellplätzen.
"Das Fahrrad muss bequem und sicher abgestellt werden. Dies ist Voraussetzung für einen verstärkten Umstieg aufs Rad. Die Landesregierung möge dies in einer eigenen Fahrrad-Abstellplatz Verordnung regeln, wo auch Gemeinde-Abgaben vorzusehen sind, wenn die Abstellplätze nicht hergestellt werden. Eine Verordnung zu Mindestanforderungen eines Abstellplatzes ist ebenfalls zu beschließen", so Krismers Forderung.

Der Antrag der Grünen NÖ wurde gemeinsam mit den Sozialdemokraten eingebracht und einstimmig angenommen.
"Raus mit den Fahrrädern aus engen Kellern und schäbigen Ecken! Fahrräder brauchen Raum. Wir geben Sie Ihnen. Das ist ein aktiver Beitrag zum Klimaschutz in Niederösterreich", so Krismer erfreut.

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