Für Pröll bleibt Strache "ein Hooligan"

"Oberösterreichische Nachrichten"-Interview, Ausgabe vom 3. 10.

Wien (OTS) - Für den neuen ÖVP-Obmann Josef Pröll gibt es keinen Grund, die Bezeichnung "Hooligan" für den freiheitlichen Parteichef Heinz-Christian Strache zu revidieren. Auch nach diesem Wahlkampf "sehe ich keinen Grund, meine Definition zurückzunehmen", sagt Pröll im OÖN-Interview. Und es sei "witzig, dass einer, der nur austeilt, dann eine Entschuldigung für eine Hooligan-Definition einfordert". Beim Thema Schwarz-Blau-Orange wirft Pröll ein, dass "beim Dritten Lager ja offensichtlich untereinander der Wille zur Zusammenarbeit fehlt". Unter solchen Voraussetzungen habe man in den vergangenen 18 Monaten "ein desaströses Ergebnis" erzielt.
Grundsätzlich bezeichnet Pröll Dreier-Koalitionen als "keine vorrangigen Wunsch-Varianten". Zum Ruf in der VP nach dem Gang in die Opposition merkt Pröll an: "Man muss auch wissen, dass man dann lange in der Opposition verharren kann". Er werde sich deshalb Zeit lassen, um alle Formeln auszuloten.
Ob man mit der SP in Koalitionsverhandlungen eintritt oder nicht, hänge vom Angebot Werner Faymanns ab. Erst dann werde man über die Besetzung der Schlüsselfunktionen in der VP entscheiden.

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