SPÖ Villach: Manzenreiter 100-prozentiger Bürgermeisterkandidat

Werner Faymann gratulierte zu "enormen Vertrauensbeweis"

Klagenfurt (SP-KTN) - Im Rahmen der Stadtdelegiertenkonferenz gestern Abend im Bambergsaal des Parkhotels votierten in geheimer Abstimmung alle 197 Delegierten für Helmut Manzenreiter als Bürgermeisterkandidat für die Bürgermeister- und Gemeinderatswahl im Februar oder März 2009.

Überraschungsgast des Abends war SPÖ-Bundesvorsitzender Werner Faymann. Er sagte, er nütze bei seinen Kärnten-Aufenthalten gerne die Gelegenheit, die Meinung des Villacher Bürgermeisters zu verschiedenen Themenstellungen zu hören. Er habe das Ohr an der Bevölkerung, mache eine anständige und geradlinige Politik. Faymann sieht jetzt eine große Chance, dass die SPÖ ihre ursprünglichen Wähler durch eine sozialorientierte Politik wieder zurück erobert. Schwerpunkt sei dabei die Jugendbeschäftigung, die Sicherung der Pensionen und nunmehr vermehrte Kontrollen des Kapitalmarktes. "Das vielfach verloren gegangene Vertrauen in die Politik und die Glaubwürdigkeit ist das höchste Gut und muss wiederhergestellt werden", unterstrich Faymann.

Manzenreiter dankte für den enormen Vertrauensbeweis. Dies gebe für die nächsten Monate Kraft. Er könne zudem auf ein starkes, erfahrenes und arbeitsfreudiges Team bauen. "Unser Ziel für die Gemeinderatswahl ist eine entscheidungsfähige Mehrheit - 50 Prozent plus. Villach ist damit im Vergleich zu anderen Kärntner Städten immer sehr gut gefahren und auch überaus wichtig für die Zukunft der Stadt", wies Manzenreiter auf die hervorragende Leistungsbilanz.

Die Villacher Sozialdemokraten - so Manzenreiter - haben ausgezeichnete Karten: "Villach ist die sozialste Stadt in Kärnten. Unsere Stadt hat das qualitativ höchst stehende Kindergartensystem, wobei für 70 Prozent der Kindergartenbesuch gratis ist. Ebenso ist Villach im Vergleich zu anderen Städten beim Klimaschutz weit voraus, 60 Prozent der Heizenergie kommt schon von erneuerbaren Energieträgern", unterstrich Manzenreiter.

´ Nicht unerwähnt ließ Manzenreiter das plötzliche Auftauchen der Eurofighter-Millionen für den Lakeside-Park: "Der Lakeside-Park wird vom Land massiv bevorzugt. Wir verlangen, dass die fünf Millionen Euro zur Hälfte in den Villacher Technologiepark investiert werden!".

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