Leichtfried für Verschärfung der EU-Tiertransportbestimmungen

Wien (SK) - Anlässlich des Auffliegens eines illegalen Welpentransports fordert der SPÖ-Europaabgeordnete Jörg Leichtfried erneut eine Verschärfung der EU-Tiertransportbestimmungen. Am vergangenen Montag wurde von der Polizei ein Transporter mit 137 Welpen gestoppt. Das Fahrzeug wies schwere Mängel auf. Zudem waren die Tierpässe gefälscht, da die Hunde das gesetzlich erforderliche Alter für einen Transport noch nicht erreicht hatten. Zielland der in der Slowakei begonnenen Fahrt war Spanien. ****

"Leider ist ein derartiger Transport kein Ausnahmefall. Ich fordere daher, dass die EU-Tiertransportbestimmungen endlich auf zumindest österreichisches Niveau angehoben werden. Diese Regeln sind jedoch weitgehend wirkungslos, wenn sie nicht auch von der EU-Kommission gemeinsam mit den Mitgliedstaaten genauestens kontrolliert und mit einer entsprechenden Strafandrohung versehen werden", erklärte der Verkehrssprecher der SPÖ-Delegation im Europäischen Parlament heute gegenüber dem SPÖ-Pressedienst. Auch von den österreichischen Behörden erwartet sich Leichtfried bei derartigen Verstößen ein strenges Vorgehen.

Weiters spricht sich Leichtfried für generelle europaweite Mindestnormen im Tierschutz aus, die von allen EU-Ländern umzusetzen sind. Unabhängig von der Gesetzeslage in diesem Bereich kündigte Leichtfried auch an, die EU-Kommission mit diesem jüngsten Tierstransportskandal zu befassen. (Schluss) ps/mp

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