Soziale Unterstützung - SP-Klicka: Große Zahl der KlientInnen mit der Arbeit und den Leistungen Wiens zufrieden

Wien (SPW-K) - "Auch jüngste Bericht der Volksanwaltschaft gibt wichtige Empfehlungen, welche Maßnahmen des Landes Wien, vor allem in Richtung Sozialhilfebezieher, verbesserungswürdig wären. Er bestätigt gewissermaßen aber auch, dass es in Wien im Sozialbereich keine große Anzahl von Missständen gibt", stellte Donnerstag SP-Abgeordnete Marianne Klicka in ihrem Debattenbeitrag im Wiener Landtag über den Bericht fest.

Sie wies darauf hin, dass die MitarbeiterInnen der Stadtverwaltung jährlich rund 90.000 Fälle von SozialhilfebezieherInnen bearbeiten würden, so die Gemeinderätin weiter. Klicka: "Die beanstandeten Fälle können an den Fingern von zwei Händen abgezählt werden. Die Zahl jener KlientInnen, die mit der Arbeit der Stadt zufrieden ist, ist jedenfalls sehr groß". Klicka informierte zudem, dass vor einiger Zeit im Zusammenhang mit der Gewährung und Ausbezahlung der Sozialhilfe ein Terminssystem eingeführt worden sei, um die Wartezeiten für die KundInnen zu verkürzen. Manche Verzögerungen seien auf die Nicht-Wahrnehmung von vereinbarten Terminen durch die KlientInnen zurückzuführen. "Notfalls- und Ersatztermine werden jedenfalls umgehend vergeben, um den Lebensunterhalt der Antragsteller zu sichern", betonte Klicka.

Klicka stellte zudem fest, dass viele Vorschläge der Volksanwaltschaft aber auch von anderer Seite bereits umgesetzt worden wären bzw. sich in Umsetzung befänden, um eine Verkürzung der Bearbeitungsdauer zu erreichen. Dazu trage auch die EDV-unterstützte Bearbeitung bei, nicht zuletzt bleibe dadurch auch mehr zeit für persönliche Gespräche, strich die Mandatarin hervor. Klicka kündige an, dass ab Jänner des kommenden Jahres mehr Personal im Bereich der Sozialhilfe zur Verfügung stehen werde.

Hinsichtlich der Debatte im Zusammenhang mit der Barrierefreiheit in Spitälern und Amtshäuser meinte sie, dass es "ein großes Anliegen der Stadt ist, diese so rasch wie möglich überall umzusetzen. Allerdings gibt es oftmals bautechnische Probleme dadurch, dass viele dieser Gebäude bis zu 100 Jahre alt sind und es nicht einfach ist, dort bauliche Veränderungen vorzunehmen".

Abschließend bedankte sich Klicka bei den VolksanwältInnen für deren ausgezeichnete Arbeit, speziell der Dokumentationen einzelner Fälle. "Diese helfen zu lernen und für die BürgerInnen Verbesserungen herbeizuführen", schloss Klicka. (Schluss)

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