Gradauer zu Gaspreis: FPÖ für Halbierung der Mehrwertsteuer auf Energie

Vergangenen Winter benötigten 400.000 Österreicher einen Heizkostenzuschuss; Land OÖ soll Heizkostenzuschuss der tatsächlichen Verteuerung entsprechend erhöhen

Wien (OTS) - Die FPÖ fordert weiterhin die Halbierung der Mehrwertsteuer auf Energie, so FPÖ-Budgetsprecher NAbg Alois Gradauer zu den Ankündigungen von Linz AG und ergas oö, im November den Gaspreis um mehr als 20 Prozent zu erhöhen. "Anstatt alles daran zu setzen, dass unsere Bürger entlastet werden, wird in Zukunft ein Drei-Personen-Haushalt mit durchschnittlich zusätzlichen 13,80 Euro monatlich belastet."

Gradauer erinnerte in diesem Zusammenhang daran, "dass bereits im vergangenen Winter 400.000 Österreicher einen Heizkostenzuschuss benötigt hatten, weil sie sich das Heizen nicht mehr leisten konnten. Für den bevorstehenden Winter ist damit zu rechnen, dass in der vor uns liegenden Heizperiode noch mehr Menschen in diesem Land auf Grund der massiven Teuerungswelle auf diese finanzielle Unterstützung angewiesen sind." Vor allem Familien, alleinerziehende Mütter und Pensionisten - die bereits in den vergangenen Monaten mit der hohen Inflation und der Preisexplosion bei den Lebensmitteln zu kämpfen hatten - seien von den Teuerungen im Energiebereich existenziell getroffen. "Für diese Menschen muss etwas getan werden, deshalb muss es rasch zur Halbierung der Mehrwertsteuer kommen."

"Nach der Erhöhung der Mineralölsteuer auf Heizöl um 3,6 Prozent im Juli kommt nun mit der Erhöhung des Gaspreises die nächste Teuerung auf die Bürger zu. Die FPÖ sagt als soziale Heimatpartei ganz klar, dass Heizen nicht zum Luxus werden darf", betonte Gradauer und forderte die Oberösterreichische Landesregierung auf, den Heizkostenzuschuss des Landes zu erhöhen: "Durch die gestiegenen Energiepreise der letzten Monate - die maßgeblich für die hohe Inflation mitverantwortlich sind - sind die Berechnungsgrundlagen für den Heizkostenzuschuss längst nicht mehr ausreichend."

"Auch wenn im Herbst 2007 eine Erhöhung um 12 Euro bzw. 7,4 Prozent erfolgte, wurde damit die Inflationsrate der vergangenen Jahre keineswegs abgedeckt. Immerhin haben sich die Heizkosten seit 2006 um ein Vielfaches erhöht. Der bevorstehende Winter wird wieder ein großes Loch in die Geldbörsen der Bürger reißen", spricht sich Gradauer abschließend dafür aus, dass die Erhöhung des Heizkostenzuschusses der tatsächlichen Verteuerung entsprechen müsse:
"Eine kalte oberösterreichische Wohnung darf es nicht geben."

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