Gemeinsam mehr zusammenbringen

Informationstour der Österreichischen Entwicklungszusammenarbeit in Linz gestartet

Wien, 2.10.2008 (OTS) - Eine interaktive Ausstellung der Österreichischen Entwicklungszusammenarbeit (OEZA) tourt durch Österreich. Bis 6. Oktober werden die vielfältigen Aufgaben und Facetten der OEZA auf dem Hauptplatz in Linz den OberösterreicherInnen vorgestellt. Eröffnet wurde die Ausstellung heute durch Botschafterin Mag. Brigitte Öppinger-Walchshofer, Geschäftsführerin der Austrian Development Agency (ADA), und dem für Entwicklungszusammenarbeit zuständigen Landesrat Dr. Josef Stockinger von der oberösterreichischen Landesregierung.

Ein großer roter Puzzlestein leuchtet über einem bunten Container. Was steckt dahinter? Entwicklungszusammenarbeit aus nächster Nähe -zum Mitmachen, Anhören und Ansehen. Mehr als vierzig Menschen aus Zentralamerika, Asien, Südosteuropa und Afrika kommen in der OEZA Informationstour zu Wort. Sie erzählen, wie Entwicklungszusammenarbeit ihren Alltag beeinflusst hat. "Für uns ist es wichtig, sowohl die Menschen vorzustellen, die das Projekt oder Programm direkt betrifft, als auch die vielen Partner zu zeigen, mit denen wir seit Jahren sehr eng und erfolgreich zusammenarbeiten", so Brigitte Öppinger-Walchshofer, Geschäftsführerin der Austrian Development Agency, dem Unternehmen der OEZA.

Das Motto der Informationstour "Gemeinsam mehr zusammenbringen" ist gleichzeitig die Philosophie der Österreichischen Entwicklungszusammenarbeit. "Nur gemeinsam können wir Veränderungen bewirken - wie Puzzlesteine, die ineinandergreifen, damit ein Bild komplett wird", so Öppinger-Walchshofer. Schließlich geht es der Österreichischen Entwicklungszusammenarbeit darum, gemeinsam mit ihren Partnern die Lebensbedingungen im Süden und Osten zu verbessern. Eng zusammengearbeitet wird dabei mit Nichtregierungsorganisationen, Unternehmen, regionalen, nationalen und lokalen Regierungen in den Partnerländern und mit der Zivilgesellschaft.

- 100 oberösterreichische Ideen in 40 Ländern -

"Das Land Oberösterreich begleitet aktuell mehr als einhundert Projekte in vierzig Ländern und verstärkt damit den engagierten Einsatz oberösterreichischer Entwicklungshelfer. Uns geht es um Hilfe zur Selbsthilfe vor Ort. Das Umsetzen regionaler Chancen wird zur Schlüsselfrage gegen die Armut und den Hunger auf der Welt. Eine Million Euro sind aus Landesmitteln dafür reserviert. Jeder Euro hilft mit dem Faktor 40", betont Landesrat Dr. Josef Stockinger.

Bis 6. Oktober erwartet die BesucherInnen der OEZA Informationstour auf dem Linzer Hauptplatz von 10 bis 18 Uhr ein bunter Container voll Entwicklung. Sie können im Projektalbum blättern und durch Hörbeiträge in die Atmosphäre in Partnerländern eintauchen. Bewegte Bilder und Filme zeigen unterschiedlichen Aspekte der Entwicklungszusammenarbeit - von der Verteilung von Ressourcen bis hin zu Hilfe zur Selbsthilfe. Ein Betreuungsteam steht für Fragen, Diskussion und Aktivitäten zur Verfügung. Für Schulen wurde in Kooperation mit Baobab und Südwind ein umfangreiches Schulprogramm zusammengestellt, das LehrerInnen dabei unterstützt, Entwicklungsthemen in ihren Unterricht zu integrieren.

Weitere Stationen:
08. bis 11. und 13. Oktober 2008, Graz / Hauptplatz
26. Oktober 2008, Wien / Minoritenplatz
10:00 bis 18:00 Uhr
Stationen in weiteren Bundesländern folgen im Frühjahr 2009.

- Die Österreichische Entwicklungszusammenarbeit (OEZA) -

Die OEZA ist die öffentliche Entwicklungszusammenarbeit Österreichs. Sie unterstützt Länder in Afrika, Asien und Zentralamerika sowie Südosteuropa bei ihrer nachhaltigen sozialen, wirtschaftlichen und demokratischen Entwicklung. Das Außenministerium (BMeiA) plant die Strategien und Programme, die Austrian Development Agency (ADA) setzt diese mit öffentlichen Einrichtungen, Nichtregierungsorganisationen und Unternehmen um.

Gemeinsam mehr zusammenbringen
www.entwicklung.at

Fotos auf Anfrage: marion.tobola@trimedia.at

Rückfragen & Kontakt:

Informationsbüro der Österreichischen Entwicklungszusammenarbeit
Austrian Development Agency (ADA)
Mag. Heidi Frank
Tel.: +43 (0)1 90399-2400
E-Mail: heidi.frank@ada.gv.at
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