Steindl: Sozial- und ArbeitnehmerInnenpolitik der SPÖ NÖ hat hohen Stellenwert bei den Menschen

NR-Wahlergebnis nicht zum Jubeln, aber WählerInnen setzten sichtbares Zeichen für SPÖ

St. Pölten (OTS) - "Wir haben kein Wahlergebnis erreicht, das uns zum Jubeln bringt, aber wenn man bedenkt, dass die ÖVP NÖ noch wenige Tage vor der Wahl der SPÖ NÖ nur ein Ergebnis bei rund 20 Prozent zugetraut hat, dann haben wir respektabel abgeschnitten", erklärt der SPÖ NÖ Landesgeschäftsführer Günter Steindl im Rahmen seiner heutigen Pressekonferenz. Die Sozial- und ArbeitnehmerInnenpolitik der SPÖ NÖ habe bei den WählerInnen eine hohe Zustimmung erhalten. Eine Analyse habe ergeben, dass 30,5 Prozent der ArbeiterInnen und Angestellten die SPÖ, 24 Prozent die FPÖ und 20,5 Prozent die ÖVP gewählt hätten. Er weise außerdem darauf hin, dass es gerade in einer wirtschaftlich schwierigen Situation ein Regierungsteam erfordere, das auf breiter Basis für die Menschen in diesem Land arbeite. Deswegen plädiere er auch für rasche Koalitionsverhandlungen.

Er sieht die SPÖ NÖ als stimmenstärkste Landesorganisation auf dem richtigen Weg: "Die WählerInnen haben ein sichtbares Zeichen gesetzt und uns entsprechend positioniert. Gegenüber den Wahlen vor einem halben Jahr hat die SPÖ NÖ 53.500 Stimmen dazu gewonnen, die ÖVP NÖ hat aber 219.700 Stimmen verloren." Im Vergleich zu den Nationalratswahlen 2002 habe die ÖVP NÖ 155.200 (-15,53%) Stimmen verloren, die SPÖ NÖ 61.800 (-6,3%) (Anm.: Zahlen inkl. tagesaktuelle Teilauszählung der Wahlkarten). Jetzt würden beide Parteien mit ihrem Ergebnis Kopf an Kopf liegen. "Wenn Karner nun die SPÖ NÖ aufgrund ihres Wahlergebnisses als bedeutungslos bezeichnet, dann sollte er aber auch bedenken, dass die Volkspartei im 'schwarzen Kernland NÖ’ gerade noch ein Prozent vor der SPÖ liegt", meint Steindl.

"Das Ergebnis der Nationalratswahl zeigt, dass die Menschen den Streit und die Blockaden der ÖVP abgewählt haben. Ich appelliere an den Landeshauptmann, das auch in NÖ zu respektieren. Nur wenn er die SPÖ NÖ endlich als Partner und andere Meinungen nicht als Bedrohung ansieht, die dann sanktioniert werden, können wir gemeinsam für die NiederösterreicherInnen konstruktiv zusammenarbeiten", so Steindl abschließend.

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