BZÖ-Strutz: Lässt sich Pröll am Nasenring in die große Koalition ziehen?

Wähler hat Rot-Schwarz eine klare Absage erteilt

Wien (OTS) - "Lässt sich der neue ÖVP-Chef Josef Pröll gegen den massiven Widerstand der ÖVP-Ländervetreter am Nasenring von der SPÖ in eine rot-schwarze Koalition ziehen", fragt heute BZÖ-Generalsekretär Martin Strutz.

Am Sonntag habe der Wähler der Fortsetzung einer rot-schwarzen Koalition eine Absage erteilt. Trotzdem werde jetzt massiver Druck auf den ÖVP-Chef ausgeübt, sich entgegen dem Wählerwillen wieder mit den Sozialdemokraten ins Bett zu legen. "Die Aussagen und das Verhalten von Pröll lassen befürchten, dass die ÖVP-Granden entgegen der einhelligen Meinung der letzten ÖVP-Basisfunktionäre wieder umfallen, mit Rot packeln und zu einer Koalition zusammenfinden werden. Offenbar hört Pröll mehr auf Einflüsterer aus Bankenkreisen, den Onkel aus Niederösterreich und linke Zeitungskommentatoren als auf seine ÖVP-Repräsentanten in den Ländern. Von den Landeshauptleuten, den letzten erfolgreichen Bürgermeistern bis hin zu den kleinen Vorfeldorganisationen haben alle ÖVP-Funktionäre erkannt, dass der Wählerwille, nämlich nie wieder Rot-Schwarz, zu akzeptieren ist. Einzig und allein die ÖVP-Spitze wird umfallen und wieder mit Rot aus fadenscheinigen Gründen koalieren", sagt Strutz.

Mit diesem faulen Kompromiss und mit der klaren Absage der großen Koalition durch den Wähler werde der Grundstein für ein weiteres Scheitern der ÖVP gelegt. "Das BZÖ wird in aller Gelassenheit zusehen, wie die ÖVP sehenden Auges nach der Wahlniederlage wieder den nächsten schweren Fehler begeht und sich in die Arme einer vom Wähler nicht gewünschten Koalition begibt. Das ist auch schon der nächste wichtige Baustein für weitere Erfolge des BZÖ", so Strutz abschließend.

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