FP-Frank: Wiener Busspuren frei für Motorradfahrer!

Motorradfahrer dürfen nicht weiter die Stiefkinder des Straßenverkehrs sein

Wien, 02-10-2008 (fpd) - Wie der Klub der Motorradfreunde Helmuth Josseck kürzlich in Erfahrung bringen konnte, wurde nun erneut eine Busspur für Motorradfahrer freigegeben. So sehr diese Aktion auch gut zu heißen sei, so wenig sinnvoll sei sie, denn eine Ausschilderung gebe es auch diesmal nicht. Wie sollen Motorradfahrer wissen, welche Busspur für sie befahrbar ist, wenn keine sichtbare Kennzeichnung vorhanden ist? "Wir fordern die generelle Öffnung aller Busspuren für einspurige Kfz", so heute FPÖ-GR Henriette Frank, auch Präsidentin des Klubs der Motorradfreunde "Helmut Josseck".

Motorradfahrer müssen ebenso wie Pkw’s für Versicherung, Vignette usw. zahlen und werden trotzdem noch immer von den entsprechenden Verkehrsgremien wie Stiefkinder behandelt. Dass sie gezwungen sind "illegal" zu parken, um nicht einen ganzen KFZ-Parkplatz zu verstellen und kaum Motorradparkplätze zur Verfügung stehen, sei fast schon selbstverständlich und dass Autofahrer sie als minderwertig sehen und mit ihnen ständig in Konkurrenz treten, auch. Dabei wissen Motorradfahrer, wie man sich rasch und unkompliziert in den fließenden Verkehr einordnet und stellen daher überhaupt kein Hindernis dar. Trotzdem werde gerade diese Fahrweise von etlichen Autofahrern kritisiert. Um den Ärger der PKW-Lenker entgegenzuwirken wäre es daher sinnvoll, grundsätzlich Busspuren für einspurige Kraftfahrzeuge freizugeben, da so der Anreiz für den Umstieg auf ein solches KFZ noch mehr gegeben wäre und dadurch der Stadtverkehr erheblich entlastet würde, was allen Verkehrsteilnehmern zugute käme, so Frank.

Der Klub der Motorradfreunde Josseck fordert daher - Schluss mit der Benachteiligung der Motorradfahrer, öffnen der Busspuren und eine Behandlung als gleichwertige Verkehrsteilnehmer, so Frank abschließend. (Schluss) hn

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