Viennale eröffnet mit "Entre les murs" am 17.10. im Gartenbaukino

Der in Cannes mit der Goldenen Palme ausgezeichnete Film von Laurent Content startet das zweiwöchige Festival des Films in Wien

Wien (OTS) - Ab 4. Oktober sind die begehrten Tickets für das Filmfestival an den Vorverkaufsstellen zu erwerben, das Interesse der Presse bei der jährlichen Pressekonferenz am Mittwoch Abend war wie gewohnt enorm groß. Gemeinsam mit Kulturstadt Dr. Andreas Mailath-Pokorny und Filmmuseum-Direktor Alexander Horwath präsentierte Viennale-Direktor Hans Hurch das äußerst vielfältige Programm der heurigen Viennale.

Hoher Anteil an österreichischen Arbeiten

Mit 20 Lang- und Kurzfilmen ist man stolz, im heurigen Jahr eine große Auswahl an Werken heimischer Künstler in Wien zeigen zu können, unter anderem den Dokumentarfilm "In die Welt" von Constantin Wulff, der einem Porträt der Semmelweis-Geburtsklinik gewidmet ist, oder "März" von Klaus Händel, ein außergewöhnlicher Heimatfilm im Tiroler Dialekt.

Mehrere internationale Filme erstmals in Wien

Es sei ein besonderer Pluspunkt der Viennale, sowohl Spiel- als auch Dokumentar- und Kurzfilmen annähernd gleiche Aufmerksamkeit zu widmen und die Filmauswahl so offen und gleichberechtigt wie möglich zu gestalten, betonte Hurch. Ebenso sei man glücklich, eine Reihe von internationalen Premieren in Wien präsentieren zu dürfen sowie eine Reihe von interessanten Gästen zu begrüßen. Jacques Doillon, Isabelle Hupert, Luc Dardenne, Garth Hudson, um nur einige zu nennen, werden anwesend sein und ihre Arbeiten so auch persönlich ihrem Publikum näherbringen.

A Tribute für Franz Schwartz

Neben den bereits im August angekündigten Tributes zu Ehren des großen Bob Dylan und des deutschen Filmemacher Werner Schroeter wird es außerdem eine Hommage an den langjährigen Leiter des Stadkinos Wien, Franz Schwartz, geben, der für die Viennale eine spezielle Programmauswahl aus seiner 27-jährigen Tätigkeit zusammengestellt hat. Man sei Schwartz zu großem Dank in Hinblick auf das österreichische Kino verpflichtet und freue sich daher besonders, ihn in diesem Rahmen nochmals ehren zu dürfen, sagte Horwath.

Retrospektive: Los Angeles - Eine Stadt im Film

Die diesjährige Retrospektive im Österreichischen Filmmuseum wirft einen Blick auf Los Angeles als Produktionsstätte der amerikanischen Filmindustrie und auch auf das, was man von dieser Stadt noch nicht gesehen hat. Basierend auf der kinemato-graphischen Auseinandersetzung mit seiner Heimatstadt, "Los Angeles plays itself" aus dem Jahr 2003, hat Filmemacher Thom Andersen eine sehr abwechslungsreiche und überraschende Retrospektive zu jener Stadt, in der Träume zwar produziert, aber nicht immer auch gelebt werden, zusammengestellt.

Zukünftig noch mehr Unterstützung für die Viennale

Kulturstadtrat Mailath-Pokorny lobte die großartige Arbeit, die bei der Zusammenstellung und Vorbereitung des heurigen Festivals von allen Beteiligten geleistet wurde, und sprach sich für die Wichtigkeit der Förderung von Filmen abseits des Mainstreams aus. Die Viennale sei hier ein entscheidender Faktor, ebenso wie das Stadtkino, dessen Unterstützung man ebenfalls zusichere. Auch im nächsten und in den kommenden Jahren werde die Stadt Wien daher die Viennale mit einem großzügigen Betrag fördern. Dieser soll ab dem kommenden Jahr um 100.000 Euro erhöht werden.

Karten für die Viennale sowie für die zahlreichen Specials und Zusatzveranstaltungen im Dachsaal der Urania gibt es ab 4. Oktober zum Einzelticketpreis von 7,50 Euro. Ab 10 Tickets gibt es dementsprechende Rabatte. Die Tickets sind an den Vorverkaufs-stellen am Stubentor, der Schottentor-Passage und dem Generali-Center erhältlich sowie zusätzlich per Kreditkarte unter der Freeline 0800 664 008 sowie auf www.viennale.at online zu beziehen. Während des Festivals gibt es die Tickets auch in den fünf Festival-Kinos zu kaufen, ab einer Stunde vor Vorstellungsbeginn gibt es die Möglichkeit auf Restkarten an der jeweiligen Kinokassa.

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