Welpen-Tragödie - Steirisches BZÖ fordert Verschärfung des Tierschutzgesetzes

Gesetz muss mehr Handhabe gegen Tiermafia geben - Sonderfinanzierung von Land und Stadt für Tierschutzhaus Arche Noah gefordert

Graz (OTS) - "Angesichts der Tragödie rund um die 137 auf der A 2 geschmuggelten und nunmehr im Grazer Tierschutzhaus Arche Noah sichergestellten Hundewelpen, ist die Verschärfung des Bundestierschutzgesetzes ein absolutes Gebot der Stunde. Der Strafrahmen für Tierschmuggel und Tiertransporte gehört entscheidend erhöht sowie die Möglichkeit der sofortigen Abnahme geschmuggelter Tiere durch die Behörden ermöglicht. Dieser Tiertransportmafia gehört endlich das Handwerk gelegt", fordert der steirische BZÖ-Chef Gerald Grosz am Donnerstag.

Es reiche beim Strafrahmen für illegale Tiertransporte nicht, sanfte Geldstrafen zu verhängen. Der Strafrahmen gehöre bis hin zu empfindlichen Haftstrafen ausgeweitet, fordert Grosz.

"Gerade die Tragödie rund um die sichergestellten Welpen und die Rechtsunsicherheit bei einer möglichen Herausgabe der Tiere an die Schmuggler selbst zeigt, dass das Gesetz rasch verschärft werden muss. Tierschutz ist Menschenschutz und hat oberste Priorität. Eine Gesellschaft wird auch daran gemessen, wie sie mit den schwächsten Geschöpfen - den Tieren - umgeht", so Grosz, der für die Unterbringung der Welpen im ohnedies durch die Politik finanziell ausgehungerten Tierschutzhauses Archen Noah eine Sonderfinanzierung durch das Land Steiermark und die Stadt Graz einfordert.

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